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Groupon-Aktie: Börsenstar war einmal


15.08.2012
Frankfurter Tagesdienst

Detmold (www.aktiencheck.de) - Für die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleibt die Aktie von Groupon (ISIN US3994731079 / WKN A1JMC2) ein Short-Kandidat.

Die Stimmen, die von negativen Erlebnissen mit dem Schnäppchenportal zu berichten wüssten, würden immer präsenter und auch die Geschäftsentwicklung habe an Momentum verloren. Es könne vermutet werden, dass hier einer der großen Hypes der vergangenen Jahre bereits seinen Höhepunkt hinter sich gelassen habe. An der Börse sei der Titel längst kein Star mehr und ausgehend vom Hoch habe sich der Aktienkurs nahezu geviertelt.

Im nachbörslichen Handel des 13.08. habe es noch einmal einen fulminanten Absturz gegeben. Das Management habe die Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt, die nicht einmal annähernd den Erwartungen der Anleger entsprochen hätten. Als besonders bitter erscheine dabei, dass es im dritten Quartal noch einmal schlechter werden solle.

Allerdings gelte es hier wieder einmal, den passenden Maßstab anzulegen, um das Zahlenwerk richtig einordnen zu können. Mit einem Umsatzzuwachs von 45% auf 568 Mio. USD bewege sich Groupon deutlich über den Wachstumsraten, mit denen sich die meisten anderen Unternehmen begnügen müssten. Allerdings müsse sich Groupon an den Erwartungen der Marktteilnehmer messen lassen und die hätten mit einem deutlich üppigeren Plus gerechnet. Verglichen mit dem ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, in dem das Unternehmen den Umsatz habe noch nahezu verdoppeln können, seien die nun vorgelegten Zahlen in der Tat eine Enttäuschung.


Der Gewinn sei von 107 Mio. USD, die im ersten Quartal des vergangenen Jahres in den Büchern gestanden hätten, auf 28 Mio. USD zusammengeschrumpft. Ohne die positiven Impulse von Sondereffekten wäre die Gewinnzone indes nicht zu erreichen gewesen. Groupon kämpfe mit hohen Kosten, die sich angesichts des schwächelnden Umsatzwachstums immer schwerer kompensieren ließen.

Verschreckt worden seien die Anleger von der Ankündigung des Managements, dass sich das Umsatzwachstum im laufenden Quartal noch einmal reduzieren werde. Zu einem Plus von 35% bis 44 % solle es dennoch reichen. Dass Groupon in der Vergangenheit durch kreative Buchführung die Geschäftszahlen aufpoliert habe, sei bei den Investoren ebenfalls nicht auf Gegenliebe gestoßen. Das Management täte gut daran, es in den kommenden Monaten etwas konservativer angehen zu lassen und das Vertrauen der Anleger wiederzugewinnen.

Seit dem Börsengang kenne der Anteilsschein mit kurzen Ausnahmen nur den Weg gen Süden. Die Experten sähen keine Trendwende am Horizont, Groupon sei bei überschaubaren Chancen mit hohen Risiken behaftet.

Aus dieser Konstellation lässt sich nach Einschätzung der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" keine Kaufempfehlung ableiten und für sie bleibt die Groupon-Aktie ein Short-Kandidat. (Ausgabe 124 vom 14.08.2012) (15.08.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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