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ABB neutral


24.10.2002
Helaba Trust

Die Analysten von Helaba Trust stufen die Aktie von ABB (WKN 919730) mit "neutral" ein.

Nach der Gewinnwarnung vor wenigen Tagen stelle das schwache Abschneiden von ABB im dritten Quartal keine wirkliche Überraschung mehr dar. Der Nettoverlust habe mit 183 Mio. USD weit über der Prognose gelegen (-6 Mio. USD). Wesentlich schwächer sei mit 5.457 Mio. USD auch der Umsatz ausgefallen. Hier habe man als Folge hoher Bestellungen im 1. Halbjahr nahezu 6 Mrd. USD erwartet. Immerhin seien die Abweichungen größtenteils auf das Nichtkerngeschäft bzw. bereits veräußerte Gesellschaften zurückzuführen (Verlust "Discontinued Operation" 3. Quartal: 125 Mio. USD). Hiervon wiederum würden im Saldo rund 60 Mio. USD "miese" aus dem Buchverlust der an General Electric veräußerten Structured Finance-Einheiten (112 Mio. USD) bzw. aus dem Buchgewinn (rund 50 Mio. USD) der an Ruhrgas verkauften Messtechnik stammen.


In den sechs Kernsegmenten zeige sich ein gemischtes, in der Summe aber eher schwaches Bild. Zwar reiche das kumulierte EBIT dank höherer Beiträge der Sparten Industrieunternehmen und Energietechnikprodukte an das (saisonüblich schwache) Vorjahresniveau heran. Der Hoffnungsträger Automatisierungsprodukte sei allerdings auf 86 (Vorjahr 110) Mio. USD zurückgefallen. Einen schweren Schlag ins Kontor bedeute zudem das Abknicken im Segment Energieversorger (8 nach 36 Mio. USD). Auch an den Auftragseingängen, die im Konzern ein neues Quartalstief markiert hätten, sei die Dramatik der Energieversorger-Sparte ablesbar. Von der Spitze im 3. Quartal 2001 (1.754 Mio. USD) hätten sie auf mickrige 924 Mio. USD erodiert.

Die Anleger hätten dennoch mit ihrer Panik zumindest kurzfristig etwas übertrieben. Heute liege das extrem volatile Papier wieder über 20% im Plus. Insgesamt hätten nach dem ersten Überblick über das Zahlenwerk weder die Hoffnung auf eine massive Gegenbewegung noch die Spekulation auf eine unmittelbar bevorstehende Illiquidität eine ausreichende Argumentationsbasis. Sollten sich im Laufe der erläuternden Berichterstattung neue Erkenntnisse ergeben, werde man Anleger unterrichten. Das Augenmerk liege dabei vor allem auf den Perspektiven für die augenblicklich sehr kontraktive Nachfrage und den Ausführungen zum neuen Restrukturierungsprogramm, mit dem die Kosten um weitere 800 Mio. USD p.a. gesenkt werden sollten. Die bisherigen Maßnahmen (Einsparungspotential: 500 Mio. USD) würden nicht ausreichen, die Preis- und Mengenerosion zu kompensieren.

Daher bewerten die Analysten von Helaba Trust die Aktie von ABB mit "neutral".




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