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Schneider neutral


22.10.2002
Helaba Trust

Die Analysten von Helaba Trust stufen die Aktie von Schneider (WKN 860180) weiter mit "neutral" ein.

Die Umsätze des französischen Elektronikkonzerns Schneider seien im dritten Quartal beinahe auf das sehr schwache 1. Quartal-Niveau herab gefallen. In den Basisregionen Europa und Nordamerika seien sogar neue Tiefpunkte markiert worden. Ein bedeutender Teil der Rückgangs von 8,2% gegenüber dem Vorjahr sei auf Wechselkurseffekte zurückzuführen (Umsatz 3. Quartal bereinigt: -2,4% gegenüber dem Vorjahr). Bezogen auf die Gesamtjahresprognose erscheine ein Rückgang von 6% bis 6,5% aus heutiger Sicht wahrscheinlicher als der bisherige Ansatz von -5%.


Auf die Ergebnisschätzung sollte dies jedoch keinen nennenswerten Einfluss haben. Immerhin gehe der Vorstand davon aus, die EBITA-Marge im zweiten Halbjahr 2002 weiter zu steigern. Sie sei zuletzt von 10,5% (2. Halbjahr 01) auf 10,8% (1. Halbjahr 02) gestemmt worden. Demgegenüber falle die Erwartung der Analysten von 10,2% sogar bescheiden aus. Angesichts der furchterregenden Ausblicke von Wettbewerbern, wie ABB, sehe man aber keinen Anlass, hier noch draufzusatteln.

Dennoch sei der Aktienkurs heute um 4% nach oben gesprungen. Auslöser sei das erstinstanzliche Urteil eines Luxemburger Gerichts gewesen, wonach das Verbot der Übernahme von Legrand durch die Europäische Kommission nicht rechtens sei. Es begründe seinen Entscheid mit offensichtlichen Fehlern, Auslassungen und Widersprüchen in der Untersagungsbegründung. Damit seien die Chancen, die Akquisition zu retten, erheblich gestiegen. Zu diesem Zweck müsste Schneider erneut Antrag beim Kartellamt stellen. Darüber werde die Unternehmensspitze in den kommenden Tagen beraten. Den positiven Effekt auf den Unternehmenswert würde man aber nicht zu hoch aufhängen. So liege die Fusion mittlerweile 15 Monate auf Eis.

Der Integrationsprozess müsste neu gestartet und die vereinbarte Vertragsstrafe an das Wendel-Konsortium, an das die Legrand-Beteiligung bei entgültigem Verbot weitergeschoben werde, gezahlt werden (180 Mio. EUR). Darüber hinaus sei der Cash Inflow von 2,7 Mrd. EUR flöten gegangen, der hervorragende Expansionsmöglichkeiten in einem völlig klammen Wettbewerbsumfeld ermöglicht hätte. Für die Schneider-Führung stelle sich die Frage, ob all diese Nachteile durch Synergien wettgemacht würden.

Da beide Lösungen relativ gleichwertig sein dürften, erscheint den Analysten von Helaba Trust die neutrale Einstufung der Schneider-Aktie derzeit durchaus noch adäquat. Tendenziell sei aber eher an Aufstockungen als an Positionsabbau zu denken.




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