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Julius Bär-Aktie: Bleibt erste Wahl 16.07.2012
Sarasin Research
Zürich (www.aktiencheck.de) - Der Analyst von Sarasin Research, Rainer Skierka, stuft die Aktie von Julius Bär (ISIN CH0102484968 / WKN A0YBDU) weiterhin mit dem Rating "buy" ein.
Die Geschäftsaktivitäten von Julius Bär im Private Banking seien in den letzten Jahren gezielt auf die Wachstumsmärkte in Asien, dem Mittleren Osten, Lateinamerika und den aufstrebenden Ländern in Osteuropa ausgerichtet worden. Daneben sei aber auch die Präsenz in der Schweiz und in den angrenzenden Nachbarländern verstärkt worden. Nach Erachten der Analysten habe sich Julius Bär dadurch im Vermögensverwaltungsgeschäft frühzeitig gut positioniert, um sowohl von der starken Vermögenszunahme in den Wachstumsmärkten als auch von einer künftigen Erholung der weltweiten Konjunktur und der Finanzmärkte überdurchschnittlich zu profitieren.
Sofern strikte Kriterien erfüllt seien, wolle Julius Bär zudem bei der laufenden Konsolidierung im Private Banking weiterhin eine aktive Rolle spielen. Die solide Kapitalbasis der Gruppe stelle hier einmal mehr ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz dar.
Trotz vorherrschender Bedenken gegenüber dem klassischen Offshore Private Banking, angesichts des zunehmenden politischen Drucks auf das Schweizer Bankkundengeheimnis seitens der USA und der EU sowie nicht auszuschließenden vorübergehenden negativen Auswirkungen auf das Neugeldwachstum in der Schweiz, beweise Julius Bär, dass sie dank einer überzeugenden international ausgerichteten Wachstumsstrategie diese Herausforderungen gut meistert. Ein gewisser Margendruck im Vermögensverwaltungsgeschäft scheine den Analysten bereits eskomptiert zu sein. Ebenso die Erwartungen eines gegenüber dem 1H11 schwächeren Semesterergebnisses.
Das untermauere die positive Einschätzung der Analysten für die Julius Bär-Aktie und zeige sich auch in den Bewertungsparametern P/E und P/B, auf Basis derer die Aktie mit einer ihres Erachtens gerechtfertigten Prämie im Konkurrenzvergleich gehandelt werde. Schließlich sähen sie Julius Bär, aufgrund ihrer starken Marktstellung und überdurchschnittlich hohen Eigenkapitalausstattung mit schätzungsweise über CHF 1,0 Mrd. Überschusskapital, als Gewinner einer zu erwartenden Konsolidierung im Private Banking. Falls sich wider Erwarten in absehbarer Zeit keine passenden Akquisitionen realisieren lassen würden, würden die Analysten einen Abbau des Überschusskapitals durch weitere aktionärsfreundliche Maßnahmen wie die am 6.2.2012 angekündigte Sonderdividende und ein neues, flexibles zweijähriges Aktienrückkaufprogramm von bis zu maximal CHF 500 Mio. erwarten.
Unter den Schweizer Vermögensverwaltern bleibt Julius Bär daher ihre erste Wahl und die Analysten von Sarasin Research empfehlen die Aktie zum Kauf. (Analyse vom 12.07.2012) (16.07.2012/ac/a/a)
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