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Repsol-Aktie: Der Sturm zieht ab 16.07.2012
Sarasin Research
Zürich (www.aktiencheck.de) - Der Analyst von Sarasin Research, Michael Romer, hält an seinem "buy"-Rating für die Repsol-Aktie (ISIN ES0173516115 / WKN 876845) fest.
Der operative Start in das GJ12 sei Repsol trotz den Ereignissen in Argentinien vor allem wegen des Upstream- und LNG-Geschäfts besser als erwartet gelungen. Die Produktionsleistung habe sich dank einer Normalisierung in Libyen gegenüber der zweiten Jahreshälfte 2011 um rund 10% merklich verbessert. Im GJ12 sollte Repsol bezüglich des Ausstoßes wieder auf den Wachstumskurs zurückkehren. Neue Produktionskapazitäten in Bolivien und Peru sowie die Rückkehr der Kapazitäten in Libyen ab 2Q12 sollten für Impulse auf der Volumenseite sorgen. Ein durchschnittlicher Ausstoß von 0,35 Mio. Fass pro Tag (GJ11: 0,30 Mio. Fass/Tag) sollte in Reichweite liegen. Das entspreche einem Produktionswachstum von über 10% gegenüber dem Vorjahr, was über dem Schnitt der europäischen Konkurrenten stehe.
Die Analysten würden für den Rest des GJ12 eine etwas nachlassende Gewinndynamik im LNG- und Upstream-Geschäft auf Grund höherer Explorationskosten erwarten, dafür aber einen höheren Downstream-Gewinnbeitrag.
Gemessen an einem für 2012/13 geschätzten P/E 8x, EV/EBITDA 4x und einem P/B weit unter 1x würden die Aktien mit einem Abschlag von durchschnittlich 10% gegenüber der Vergleichsgruppe gehandelt. Gemäß Marktschätzungen entspreche die gegenwärtige Kapitalisierung von Repsol lediglich dem vom Markt geschätzten Wert des Upstream-Geschäfts alleine von EUR 16 Mrd. Folglich würden Anleger beinahe gratis a) eine Option, dass Argentinien YPF doch noch einmal entschädige und b) beinahe das ganze europäische Downstream-Geschäft erhalten.
Insgesamt würden die Analysten das Risiko-Rendite-Profil der Aktien als merklich verbessert erachten. Der solide, mittelfristige operative Ausblick sei dabei entscheidend. Die Aktien von Repsol seien unter den großkapitalisierten, integrierten Öl- und Gasgesellschaften eine riskantere, aber im Erfolgsfall dafür auch ertragsreichere Anlage. Dies wiederum dürfte die Investoren an den Wert der anderen Geschäftseinheiten erinnern, welcher von den jüngsten Ereignissen in Mitleidenschaft gezogen worden sei.
Seit Beginn 2012 habe Repsol wegen der Argentinien-Geschichte, aber auch wegen der allgemein schwachen Wirtschaftsverfassung in Europa und speziell Spanien (IBEX -20% seit Jahresbeginn) EUR 14 Mrd. an Marktkapitalisierung bzw. über 40% an Wert eingebüßt. Mit einer Beruhigung an diesen Fronten und dem fundamental gut aufgestellten Geschäft sollten die Aktien von Repsol in der Lage sein, den Sektor sowie den Gesamtmarkt wieder einzuholen.
Die Analysten von Sarasin Research stufen die Repsol-Aktie weiterhin mit "buy" ein. (Analyse vom 13.07.2012) (16.07.2012/ac/a/a)
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