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Reuters neutral


16.10.2002
Helaba Trust

Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Reuters-Aktie (WKN 911958) mit "neutral".

Die Umsatzzahlen für das dritte Quartal 2002 hätten unter den (bereits pessimistischen) Erwartungen gelegen. So seien die Erlöse im 3. Quartal konzernweit um 7% gegenüber dem Vorjahr auf 855 Mio. Britische Pfund (GBP) gefallen (erwartet: 866 Mio. GBP). Sämtliche Konzernteile hätten auf vergleichbarer Basis ein negatives Vorzeichen aufgewiesen. Hintergrund für die Erlöserosion sei die anhaltende Branchenkrise im Finanzsektor, dem mit Abstand wichtigsten Absatzmarkt der Briten, sowie ein verschärfter Wettbewerbsdruck (Konkurrenten: Bloomberg, Thomson Financial).


Insbesondere das Segment "Investmentbanking & Brokerage" habe auf vergleichbarer Basis deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen (-17% gegenüber dem Vorjahr auf 203 Mio. GBP). Neben Terminalkündigungen (-12% gegenüber dem Vorjahr) sei in erster Linie das Beratungs- und Projektgeschäft (-47% gegenüber dem Vorjahr) dafür verantwortlich gewesen. Bilanztechnisch sei der Erlösrückgang im Kerngeschäft jedoch durch die erstmalige Einbeziehung von Bridge auf -3% gegenüber dem Vorjahr abgemildert worden. Auch die US-Tochter Instinet sei von der anhaltenden Börsenflaute und dem schwierigen Wettbewerbsumfeld hart getroffen worden (Umsätze -25% auf 141 Mio. GBP; erwartet: 130 Mio. GBP). Bezogen auf den Neunmonatszeitraum ergebe sich für Reuters somit ein Erlösrückgang von -6% gegenüber dem Vorjahr (auf vergleichbarer Basis: -12%).

Auch mit Blick auf das Jahr 2003 gebe sich das britische Traditionsunternehmen äußerst zurückhaltend. Bei den Abonnementerlösen erwarte Reuters im nächsten Jahr einen erneuten Umsatzrückgang um 7-9%. Für die projektbezogenen Erlöse verzichte das Unternehmen wegen der geringen Visibilität gänzlich auf einen Ausblick. Allerdings werde darauf hingewiesen, dass sich viele Kunden aus dem Bank- und Versicherungsbereich bei der Vergabe von Beratungsmandaten auffallend zurückhielten.

Trotz der deutlichen Fortschritte im Kostensenkungsprogramm rechne die Gesellschaft daher nicht mit einer Verbesserung der operativen Marge. Vor dem Hintergrund dieser düsteren Erwartungen werde man die Prognosen für 2003 und die Einstufung erneut kritisch überprüfen. Aktuell gehe man konzernweit von einem Umsatzrückgang um 4% (Kerngeschäft -11%, Instinet aufgrund der Fusion mit Island +35%) und einer leichten Margenverbesserung aus.

Die Empfehlung der Analysten von Helaba Trust für Reuters lautet "neutral".




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