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Zurich Fin. Serv. untergewichten 15.10.2002
Berliner Volksbank
Die Analysten der Berliner Volksbank bewerten die Zurich Financial Services-Aktie (WKN 579919) mit "untergewichten".
Auf der Freitag einberufenen außerordentlichen Generalversammlung habe der Verwaltungsrat eine ordentliche Kapitalerhöhung mit folgenden Konditionen beantragt: Die Bezugsrechte der bisherigen Aktionäre blieben gewahrt und das Bezugsverhältnis betrage 3 : 2. Der Ausgabepreis werde mit 65 Schweizer Franken (CHF) festgelegt. Die Bezugsfrist laufe vom 17.10.2002 bis zum 25.10.2002, 12.00 Uhr MEZ. Nicht ausgeübte Bezugsrechte würden den Konsortialbanken zugewiesen.
Ein Konsortium unter Führung von CSFB, Goldman Sachs, Schroder Salomon Smith Barney und UBS Warburg habe die Kapitalerhöhung fest übernommen und trage damit das Risiko der Platzierung, so dass die 3,744 Mrd. CHF oder vorbehaltlich Wechselkursänderungen 2,5 Mrd. US-Dollar auf jeden Fall der ZFS zuflössen. Der Aktienanteil im Portfolio der ZFS sei auf zehn Prozent gesunken. Damit sei laut Aussagen von CEO James Schiro die Hälfte der Strecke bei den Desinvestitionen erreicht worden. Die Rückstellungen sollten derzeit ausreichend sein.
Unter anderem sei die Beteiligung an der Endurance Specialty Insurance, Bermuda, für 100 Mio. US-Dollar verkauft worden. Durch die Kapitalerhöhung erhöhe sich zwar die finanzielle Ausstattung von ZFS, unseres Erachtens wiege aber der Gewinnverwässerungseffekt und der ungewisse Erfolg der Umstrukturierungsmaßnahmen höher. Ferner werte man den niedrigen Ausgabekurs von 65 CHF als Zeichen, dass hohe Zugeständnisse an die Konsortialbanken hätten gemacht werden müssen, damit die Kapitalerhöhung überhaupt durchgeführt werden könne.
Die Analysten der Berliner Volksbank raten dem Aktionär sich nicht an der Kapitalerhöhung zu beteiligen und belassen ihr Anlageurteil auf "untergewichten" für Zurich Financial Services.
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