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AT&T-Aktie: Auch ohne Übernahme intakte Aussichten 08.06.2012
Sarasin Research
Zürich (www.aktiencheck.de) - Die Analystin von Sarasin Research, Ute Haibach, stuft die Aktie von AT&T (ISIN US00206R1023 / WKN A0HL9Z) weiterhin mit "buy" ein.
2011 seien die Umsätze von AT&T im Mobilfunk um 8,1% zum Vorjahr gestiegen, getragen von Netto-Neukundenzuwächsen und einem höheren ARPU bei Vertragskunden. Letzterer reflektiere die vermehrte Datennutzung aufgrund smarter Mobilfunkgeräte. Die höheren Datenumsätze hätten allerdings rückläufige Sprachumsätze kompensieren müssen. Die Analysten würden erwarten, dass die Mobilfunksparte, welche gleichzeitig auf Segmentebene auch die höchsten Margen zeige, der Wachstumstreiber von AT&T bleibe. Die Penetrationsrate von Smartphones bei den Vertragskunden von AT&T betrage erst geschätzte 50%. Smartphones würden zwar anfangs höhere Subventionen erfordern, was auf die EBITDA-Margen drücke (-210 Basispunkte im 1Q12 vs. 3Q11), aber auch rund 1,8x höhere ARPUs als herkömmliche Mobiltelefone generieren.
2012 seien im Festnetzgeschäft die Umsätze (höherer Wettbewerb, schwache Wirtschaft im Geschäftssegment) erneut stärker gesunken als die Aufwendungen, wobei sich der Umsatzrückgang verlangsamt habe. Nichtsdestotrotz sei die Marge auf 12,2% (nach 12,8% im 2010 und 13,3% im 2009) gesunken. Die Analysten würden künftig eine Umsatzstabilisierung erwarten, denn Kundenverluste bei der Festnetztelefonie sollten durch höhere Umsätze bei Daten und U-Verse TV kompensiert werden. So sei der Datenanteil am Festnetzumsatz von 36% im Jahr 2008 bis auf 50% im Jahr 2011 gestiegen. U-Verse TV verfüge wegen der Erstinstallationskosten allerdings über tiefere Margen als herkömmliche Festnetzanschlüsse.
AT&T schütte eine nennenswerte Dividende an seine Aktionäre aus. Diese sei gemäß Konsens für die nächsten Jahre im Branchenvergleich durchschnittlich gut durch den freien Cashflow gedeckt. Die Rendite des freien Cashflows 2012E sei mit 7,6% vs. 13% Sektorschnitt jedoch unterdurchschnittlich. Nach dem Scheitern der Übernahme von T-Mobile habe AT&T ein Aktienrückkaufprogramm von USD 9 Mrd. angekündigt, was 4,5% der Marktkapitalisierung entspreche.
AT&T sei nun in der wichtigen Bewertungsrelation EV/EBITDA auf Höhe der Vergleichsgruppe bewertet. Bei der letzten Equity Note der Analysten habe der Titel noch mit einem Abschlag notiert. Vor dem Hintergrund der guten Marktposition würden sie eine Prämie von 10% für angemessen halten. Zudem würden die KGV-Werte von AT&T deutlich unter denen des direkten Mittbewerbers Verizon (ISIN US92343V1044 / WKN 868402) liegen und die Dividendenrendite befinde sich über dem Durchschnitt der Vergleichsgruppe.
Auf Basis der Erwartung von weiterem Wachstum im Mobilfunksegment sowie einer Stabilisierung der Umsätze im Festnetzbereich weise AT&T eines der besten Umsatzwachstumsprofile der Abdeckung der Analysten auf. Dies liege unter anderem auch an den Ausprägungen des amerikanischen Mobilfunkmarktes, der im Vergleich zu Europa höhere Margen zulasse. So habe AT&T im Schnitt von 1995 bis 2011 eine EBITDA-Marge von 37,1% erzielt, während sich der Vergleichswert von der Deutschen Telekom (ISIN DE0005557508 / WKN 555750), France Télécom (ISIN FR0000133308 / WKN 906849) und KPN (ISIN NL0000009082 / WKN 890963) lediglich auf 32,3% belaufe.
Die solide Bilanz, die attraktive Dividendenrendite und das laufende Aktienrückkaufprogramm seien weitere Kaufargumente für die Analysten, insbesondere in einem von Unsicherheiten geprägten Marktumfeld.
Die Analysten von Sarasin Research stufen die AT&T-Aktie weiterhin mit einem "buy"-Rating ein. (Analyse vom 08.06.2012) (08.06.2012/ac/a/a)
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