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Philip Morris Marketperformer 11.10.2002
Stadtsparkasse Köln
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von Philip Morris (WKN 851777) mit Marketperformer ein.
Ein Gericht in Los Angeles habe den amerikanischen Tabakkonzern dazu verurteilt, einer 54-jährigen Raucherin, die an Lungenkrebs leide, 28 Mrd. US-Dollar Strafschadenersatz zu zahlen. Diese Summe entspreche ca. einem Drittel der Marktkapitalisierung des Konzerns. Dasselbe Gericht habe der Frau bereits im September 850.000 US-Dollar an regulärem Schadenersatz zugesprochen. Natürlich habe die Gesellschaft angekündigt in Revision gehen zu wollen, dieses Urteil und eine ganze Reihe ähnlicher Verfahren gegen das Unternehmen habe aber deutlich gemacht, dass die Prozesswelle gegen Philip Morris keineswegs abebbe.
Zwar sei der Konzern fundamental sehr solide, die Anti-Tabak-Klagen würden sich jedoch immer mehr zu einem unberechenbaren Risiko entwickeln. Darüber hinaus würden die Gerichtsverfahren - neben den eventuellen Schadenersatzzahlungen - enorme Prozesskosten verursachen. Vor diesem Hintergrund eigne sich ein Investment nur für den Anleger, welcher auf eine politische Initiative zur Änderung der Gerichtspraxis zu Gunsten der Tabakindustrie setze.
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bewerten die Aktie von Philip Morris mit Marketperformer.
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