|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Intercell-Aktie: nach der Bekanntgabe des Q1-Ergebnisses 2012 Prognosen überarbeitet 25.05.2012
Erste Bank
Wien (www.aktiencheck.de) - Die Analystin der Erste Bank, Vladimira Urbankova, stuft die Intercell-Aktie (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) unverändert mit dem Rating "halten" ein.
Nach der Bekanntgabe des Q1-Ergebnisses 2012 sowie der Eckdaten der neuen Finanzierungsrunde (EUR 20,0 Mio. Darlehen und EUR 15,2 Mio. Kapitalerhöhung; die Aktienanzahl erhöhe sich von 48,6 Mio. auf 55,2 Mio. Stück bei einem Ausgabekurs von EUR 2,3 je Aktie) hätten die Analysten ihre Prognosen in einem neuen Unternehmensbericht überarbeitet. Die geringeren IXIARO/JESPECT Umsätze (5% dieser Umsätze würden in den nächsten zehn Jahren an BB BIOTECH (ISIN CH0038389992 / WKN A0NFN3) gehen, ab EUR 50 Mio. seien es 1,5%) sowie schwächere Erlöse aus den Kooperationen würden die Umsatzschätzungen der Analysten für 2012 leicht nach unten ziehen (von EUR 47,5 Mio. auf EUR 42,8 Mio.).
Die erwartet geringeren Erlöse bei steigenden Zinskosten (durch das neue EUR 20 Mio. Darlehen von BB BIOTECH, Zinssatz von mindestens 10,85% p.a.) würden im laufenden Jahr durch die wesentlich stärkere Einsparungen bei den Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen voll kompensiert. Daher bleibe die Gewinnschätzung der Analysten für 2012 fast unverändert bei einem Nettoverlust von EUR 19,3 Mio. (und damit nahe dem unteren Ende der vom Management erwarteten Bandbreite zwischen EUR 15 Mio. und EUR 20 Mio.). Nichtsdestotrotz seien sie der Meinung, dass die schwächeren Umsatzerlöse und der höhere Zinsaufwand eine Verschiebung des Break-even um ein Jahr, in das Jahr 2015, als Folge haben würden.
Die Verwässerungseffekte der Kapitalerhöhung und die relativ teure Vereinbarung mit BB BIOTECH würden sowohl durch die Reduzierung des Investmentrisikos als auch durch den vergrößerten Cash-Polster kompensiert und daher bewege sich das 12-Monats-Kursziel der Analysten nur geringfügig, von EUR 2,40 auf EUR 2,60 pro Intercell-Aktie. Die neue Finanzierungsrunde habe Intercell auf eine stabilere Basis gestellt und Sorgen der Investoren zur Finanzierung der Forschungsaktivitäten zerstreut.
Das Engagement eines angesehenen Investors aus der Biotech-Branche (BB BIOTECH) und die Partizipation des bisherigen Grossaktionärs Novartis sollten das Management dabei unterstützen, das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen. Allerdings hätten sich die Perspektiven in der Forschung & Entwicklung seit dem letzten Update der Analysten nicht bedeutend verändert. Hier sei Geduld gefragt, denn die Resultate der entscheidenden Pseudomonas Studie würden erst Mitte 2013 erwartet.
Die Analysten der Erste Bank bestätigen ihre "halten"-Empfehlung für die Intercell-Aktie. (Analyse vom 25.05.2012) (25.05.2012/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|