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ENI-Aktie: Zuspitzung der Euro-Staatsschuldenkrise als Risikofaktor für weitere Geschäftsentwicklung 24.05.2012
National-Bank AG
Essen (www.aktiencheck.de) - Manfred Jaisfeld, Analyst der National-Bank AG, stuft die Aktie von ENI (ISIN IT0003132476 / WKN 897791) von "kaufen" auf "halten" herunter.
Der italienische ENI-Konzern weise innerhalb des europäischen Öl- und Gassektors eine relativ hohe Abhängigkeit von den südeuropäischen Krisenregionen auf. Über 30% des letztjährigen Umsatzes seien auf dem Heimatmarkt erzielt worden, weitere 32% im Rest der EU. Knapp 40% der Gasverkäufe im ersten Quartal 2012 seien nach Italien gegangen.
Die Analysten würden die erneute Zuspitzung der europäischen Staatsschuldenkrise als Risikofaktor für die weitere Geschäftsentwicklung bei der italienischen ENI ansehen. Über den Tankstellenbetreiber Agip sowie das vergleichsweise bedeutende, vor allem auf den Heimatmarkt fokussierte Gasgeschäft bestehe vor allem eine sehr hohe Abhängigkeit von der Entwicklung in Italien. Zudem halte der Konzern ein Drittel an dem portugiesischen Öl- und Gaskonzern GALP, der ebenfalls ein umfangreiches Tankstellennetz betreibe.
Die Einstufung für die ENI-Aktie lautet nunmehr "halten" nach bislang "kaufen", so die Analysten der National-Bank AG. Ihr Kursziel für ENI reduziere sich infolge der gestiegenen Risiken von 18,50 EUR auf 17,00 EUR. Die Analysten würden innerhalb des Öl- und Gassektors die Aktien von Royal Dutch Shell (ISIN GB00B03MLX29 / WKN A0D94M) und ExxonMobil (ISIN US30231G1022 / WKN 852549) aufgrund ihrer breiten Diversifikation sowie der geringen Abhängigkeit von Südeuropa präferieren. Die Beobachtung der ENI-Aktie würden sie aufgrund des geringen Potenzials dagegen in Kürze einstellen. (Analyse vom 24.05.2012) (24.05.2012/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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