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Converium attraktiv bewertet 30.09.2002
Bank Hofmann
Die Analysten der Bank Hofmann sind der Ansicht, dass die Aktie von Converium (WKN 766465) attraktiv bewertet ist.
Converium sei mit 750 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 9,7 Mia. USD weltweit eines der führenden Rückversicherungsunternehmen. Gemessen an den im Jahr 2001 erwirtschafteten Nettoprämien von 2,48 Mia. USD belege es global den achten Rang. Die schwierigen Branchenbedingungen wie die lange und ausgeprägte Schwäche an den Aktienmärkten, die Belastungen durch die Terroranschläge vor einem Jahr in den USA oder die Überschwemmungen diesen Sommer in Mitteleuropa hätten ihre Spuren hinterlassen.
Verglichen mit den beiden Branchenführern Münchener Rück und Swiss Re halte sich der Kursverlust seit Börsendebüt mit rund 19% aber in Grenzen. Anlässlich der Publikation der Semesterzahlen 2002 habe die Kosten/Prämien-Quote um 10% auf 101% verbessert werden können (Münchener Rück: 104%, Swiss Re: 102%). Für das Jahr 2002 erwarte das Management nach wie vor, die beim Börsengang definierte Zielquote von 100% erreichen zu können.
Mit dieser Entwicklung habe Converium bewiesen, dass sie auch unter schwierigsten externen Bedingungen reüssieren könne. Besonders stark würden sich die operativen Geschäfte in den höhermargigen Spezialsegmenten Luft- und Raumfahrt, Schifffahrt, Agro- und Krankenversicherungen sowie Kredit- und Technische Versicherungen präsentieren, welche zweistellige Wachstumsraten aufwiesen und rund einen Drittel zu den Gesamterträgen beitragen würden.
Rund 6% der Prämieneinnahmen würden im Bereich des Lebensrückversicherungsgeschäfts erwirtschaftet. Aus Gründen der weiteren Diversifikation der Prämieneinnahmen wolle das Management diesen Anteil mittelfristig auf 20% steigern. Aktuell sei der Schweizer Rückversicherer aber bestens positioniert, um von einem anziehenden Zyklus im Sachrückversicherungsgeschäft profitieren zu können.
Für das zweite Halbjahr sei zu erwarten, dass ein gutes technisches Ergebnis im operativen Geschäft ein schlechteres im Anlagegeschäft ausgleichen werde. Converiums tieferes spezifisches Risiko im Konkurrenzvergleich komme im relativ konservativen Anlageportfolio zum Ausdruck. Der Aktienhebel betrage 25% des Buchwerts, und der Eigenfinanzierungsgrad liege auf komfortablen 16%. Die ehemalige Muttergesellschaft Zurich Financial Services habe die Schadenhöhe aus dem 11. September auf 289 Mio. USD limitiert und sich zudem verpflichtet, Asbestrisiken, die vor 1987 datieren würden, zu übernehmen. Damit falle der wesentliche Unsicherheitsfaktor betreffend der effektiven zukünftigen Schadenhöhe weg.
Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10.6x (Schätzungen 2002) ist die Aktie von Converium auch relativ attraktiv bewertet und bietet trotz der bereits guten relativen Performance in diesem Jahr weiteres Potenzial für Kursavancen, so die Analysten der Bank Hofmann.
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