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Philip Morris kaufen 04.10.2002
IFVB
Die Analysten von "IFVB" raten die Aktie von Philip Morris (WKN 851777) weiterhin zu kaufen.
Philip Morris habe im zweiten Quartal seinen Gewinn um 14,1% auf 2,6 Mrd. USD (Halbjahr: 4,975 Mrd. USD, +22,3%) gesteigert. Das Nettoergebnis pro Aktie sei um 17,5% auf 1,21 USD gestiegen. Der Umsatz sei um 1,5% auf 21,1 Mrd. USD (Halbjahr: 41,6 Mrd. USD, +2,2%) gestiegen. Als Basis für die Wachstumsraten habe das Unternehmen neue Umsatzangaben für 2001 verwendet. Im Juli habe Philip Morris den Verkauf seiner Biersparte Miller an die South African Breweries abgeschlossen. Philip Morris sei es nicht gelungen, sich in den USA mit seinem Miller-Bier gegen Budweiser (Anheuser-Busch) durchzusetzen. Millers US-Marktanteil sei inzwischen auf unter 20% gefallen. Das Unternehmen habe 430 Mio. Aktien im Wert von 3,38 Mrd. USD des neuentstandenen Bierkonzerns SABMiller erhalten. SABMiller habe weiterhin die Schulden der Miller Brewing Company in Höhe von 2 Mrd. USD übernommen. Die freiwerdenden Mittel wolle der neue Philip-Morris-Chef Louis Camilleri vor allem für den Rückkauf eigener Aktien einsetzen.
Der Name Philip Morris werde stark mit der Zigarettenbranche in Verbindung gebracht. Deshalb werde sich der Konzern nach 150 Jahren unter dem Namen des Firmengründers in Altria Group umbenennen, um das Image des reinen Tabakkonzerns loszuwerden. Mit dem neuen Namen werde Philip Morris jedoch nicht das Problem der Schadensersatzklagen von Rauchern los. Jüngstes Beispiel: In der vergangenen Woche habe ein kalifornisches Gericht der krebskranken Raucherin Betty Bullcok in ihrem Prozess gegen Philip Morris Recht gegeben und den Konzern zu 850.000 USD Schadensersatz und Schmerzensgeld verurteilt. Weiterhin würden Verhandlungen über einen zusätzlichen Strafzuschlag beginnen.
Ebenfalls in der vergangenen Woche habe Philip Morris seine Gewinnerwartung für 2002 reduziert. Für dieses Jahr rechne das Unternehmen nur noch mit einem Wachstum beim Gewinn je Aktie von 3 bis 5%. Zuvor hätte der Konzern einen Anstieg 9 bis 11% prognostiziert. Philip Morris habe die Prognosesenkung unter anderem mit dem schwachen konjunkturellen Umfeld, einer deutlich höheren Steuerlast und der größeren Sparsamkeit der US-Verbraucher begründet. Darüber hinaus mache dem Unternehmen der wachsende Anteil von Billig-Zigaretten und die hohe Zahl illegal verkaufter Tabakwaren zu schaffen. Zusätzliche Werbeausgaben seien notwendig, um den Marktanteil in den USA wieder zu erhöhen. Für 2003 erwarte Philip Morris einen Anstieg beim Gewinn je Aktie von 8 bis 10%.
Die letzte Bewertung der Experten im März habe auf konservativen Annahmen basiert. Deshalb senke man die Prognosen für den US-Konzern nur leicht. Als neuen Inneren Wert ermittele man 74,68 USD. Die Experten würden allerdings ihren Sicherheitsabschlag von 20 auf 30% erhöhen. Als Kaufgrenze ergebe sich damit 52,28 USD.
Trotz aktueller Probleme bleibt Philip Morris für die Aktienexperten von "IFVB" ein Basisinvestment und ein Kauf.
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