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Endesa aus Aktienportfolio genommen 03.10.2002
Zürcher Kantonalbank
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank haben die Aktien von Endesa (WKN 871028) in ihrem Aktienportfolio Europa ersetzt.
Bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien zeichne sich ein Sieg des Oppositionskandidaten Luiz Inacio Lula da Silva ab. Aufgrund der jüngsten Umfrageergebnisse könnte er bereits im ersten Wahlgang am 6. Oktober 2002 (allfälliger zweiter Wahlgang am 27. Oktober) gewählt werden. Obwohl die wirtschaftspolitischen Äußerungen des linksgerichteten Kandidaten moderater geworden seien, bestehe immer noch ein hohes makroökonomisches Risiko für Brasilien und die angrenzenden Länder. Die Skepsis der Finanzmärkte widerspiegele sich auch in den rekordtiefen Wechselkurs- und Bondnotierungen Brasiliens.
In Lateinamerika (besonders Brasilien und Chile) habe Endesa im ersten Halbjahr rund 40% des Konzern-EBITDA generiert. Seit Ende Juni hätten sich die lateinamerikanischen Währungen noch einmal zum Teil deutlich abgewertet. Um die Verschuldung von rund EUR 23 Mrd (S&P-Rating A) zu reduzieren, wolle Endesa bis Ende 2003 Verkäufe im Umfang von EUR 2 bis 3 Mrd tätigen. Es würden auch Beteiligungen in Lateinamerika abgestossen werden sollen, was sich aufgrund der Situation schwierig gestalten dürfte.
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank haben Endesa im Aktienportfolio Europa durch den defensiveren deutschen Versorger E.ON ersetzt.
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