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Repsol-Aktie: YPF-Enteignung ist Worst Case-Szenario 18.04.2012
Société Générale
Paris (www.aktiencheck.de) - Irene Himona und Aymeric de-Villaret, Analysten der Société Générale, stufen die Aktie von Repsol (ISIN ES0173516115 / WKN 8768445) von "buy" auf "hold" herab.
Die Präsidentin Argentiniens habe YPF zu einer Angelegenheit des nationalen Interesses erklärt und wolle aus diesem Grund 51% der von Repsol an YPF gehaltenen Anteile enteignen. Ferner solle der Planungsminister als Administrator des Unternehmens eingesetzt werden. Das Repsol-Management sei zu Recht der Ansicht, dass dieses Vorgehen alle beim Verkauf von YPF an Repsol geschlossenen Vereinbarungen breche. Repsol wolle gegen die Enteignung vorgehen. Es sei bei vergleichbaren Fällen allerdings noch nie gelungen, eine Enteignung zu verhindern.
Was man bei der Société Générale im März noch als unwahrscheinliches Worst Case-Szenario eingeschätzt habe, sei nun Wirklichkeit geworden. Die Repsol-Aktionäre würden den Beitrag von YPF zur Dividende von Repsol verlieren. Repsol müsse die Ausschüttungen an die Aktionäre eindeutig einschränken, um die gesunkene Größe des Unternehmens nach der Enteignung zu berücksichtigen. Die EPS-Prognose der Société Générale für die Jahre 2012 und 2013 sei von 1,83 EUR auf 1,69 EUR gesenkt bzw. von 2,36 EUR auf 2,40 EUR angehoben worden. Daraus ergebe sich für die Repsol-Aktie ein KGV von 10,4 bzw. 7,3. Das Kursziel des Wertpapiers werde auf Sicht von zwölf Monaten von 24,50 EUR auf 16,50 EUR herabgesetzt.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten der Société Générale nun das Rating "hold" für die Aktie von Repsol. (Analyse vom 18.04.12) (18.04.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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