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Veränderung |
Datum/Zeit |
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132,18 $ |
+0,87 $ |
+0,66 % |
20.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US1729674242 |
A1H92V |
- $ |
- $ |
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Citigroup-Aktie: Quartalszahlen nichts Halbes und nichts Ganzes 18.04.2012
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten Anlegern, die Finger von der Aktie der Citiproup (ISIN US1729674242 / WKN A1H92V) zu lassen.
Die Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das erste Quartal der amerikanischen Großbank sei für Anleger keine echte Enttäuschung gewesen, gleichwohl könne allerdings auch nicht von einer Aufbruchstimmung die Rede sein. Nach Einschätzung der Experten laufe es bei der Bank ordentlich, ohne dabei Argumente zu liefern, die dafür sprechen würden, sich die Aktie in das Depot zu legen. Der Erlös habe 2% unter dem Vorjahresniveau bei 19,4 Mrd. USD gelegen und unter dem Strich sei ein Gewinn von 2,9 Mrd. USD oder 1,11 USD je Aktie verblieben. Habe der Erlös noch enttäuscht, beim Ergebnis seien die Erwartungen aber deutlich übertroffen worden.
Der Konzern stehe immer noch unter dem Eindruck der Finanzkrise und der damaligen staatlichen Stützung zum Fortbestand des Unternehmen. Im Zuge von Kostensenkungen in den letzten Quartalen seien Arbeitsplätze gestrichen und Auslandsaktivitäten abgestoßen worden. Zwar sei die Restrukturierung in den Augen der Experten auf einem guten Weg. Was aber fehle, sei eine griffige Strategie zur Realisierung der in den kommenden Jahren ansprechenden Wachstumsraten.
Der Geschäftsbereich Investmentbanking habe sich zuletzt belebt und auch das Privatkunden-Geschäft, das in den ersten drei Monaten 2,2 Mrd. USD zum Konzernergebnis und damit 14% mehr als im Vorjahr beigesteuert habe, laufe ordentlich. Im Investmentbanking sei im ersten Quartal ein Gewinn von 1,2 Mrd. USD angefallen, rund ein Drittel weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die milliardenschweren Abschreibungen auf faule Kredite, die nur nach und nach zurückgeführt werden könnten, würden weiterhin belasten. Die Kernkapitalquote von knapp über 7% erscheine verbesserungswürdig. Nach Einschätzung der Experten werde sich der Bankkonzern in den kommenden Quartalen weiterhin mit sich selbst beschäftigen.
Im Hinblick auf das Nichtbestehen des Banken-Stresstests müssten die Aktionäre der Citigroup auf eine Dividendenzahlung unverändert verzichten. Da sich das Gros der Banken auch in den kommenden Monaten schwer tue, Anleger positiv zu überraschen, sollte bei einem Engagement in diesem Sektor der Fokus nicht auf der Aktie der Citigroup liegen. Vielmehr erscheine der Anteilsschein von J.P. Morgan Chase als die bessere Wahl.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst bleiben bei der Aktie der Citigroup ohne Position und raten den Anlegern, die Finger von den Papieren zu lassen. (Ausgabe 60 vom 17.04.2012) (18.04.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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