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ING Groep-Aktie: noch moderat bewertet


28.03.2012
Frankfurter Tagesdienst

Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" gehen bei der Aktie der ING Groep (ISIN NL0000303600/ WKKN 881111) in Stellung.

ING Groep verkaufe das asiatische Versicherungsgeschäft, womit der niederländische Finanzkonzern seinen Desinvestitionskurs fortsetze. Mit dem jetzt anstehenden Verkauf der asiatischen Lebensversicherungssparte sollten mindestens 7 Mrd. Dollar in die Kasse fließen. Der Verkauf habe bei der Konkurrenz ein heftiges Werben ausgelöst und nach Informationen des "Wall Street Journal" hätten sich bereits mehrere große Versicherungskonzerne positioniert. So hätten die US-Lebensversicherer MetLife (ISIN US59156R1086 / WKN 934623) und Prudential (ISIN US7443201022 / WKN 764959) ihr Kaufinteresse bekundet. MetLife greife für die bevorstehenden Kaufverhandlungen auf die Beratung der Credit Suisse Group (ISIN CH0012138530 / WKN 876800), Prudential auf die der Investmentbanker von Merrill Lynch zurück.

Offenbar seien mit dem kanadische Versicherungskonzern Manulife Financial (ISIN CA56501R1064 / WKN 926517), der italienischen Assicurazioni Generali (ISIN IT0000062072 / WKN 850312), der südkoreanische Finanzkonzern KB Financial Group (ISIN US48241A1051 / WKN A0RAQX) und der Great Eastern Holdings aus Singapur weitere, potenzielle Käufer interessiert. Angesichts der attraktiven Perspektiven des asiatischen Versicherungsmarktes könnte sich der Kreis der Interessenten noch deutlich erweitern. Die asiatische Versicherungssparte von ING habe ihren Hauptsitz in Hongkong und sei über Tochtergesellschaften oder Joint Ventures in China, Hongkong, Indien, Japan, Malaysia, Südkorea und Thailand vertreten.


Die ING Groep habe als Paradebeispiel für einen funktionierenden Allfinanz-Konzern gegolten. Während der Finanzkrise habe der Konzern mit 10 Mrd. EUR durch den niederländischen Staat gestützt werden müssen. Als Gegenleistung habe die ING Groep gegenüber der EU zugesagt, sich bis spätestens Ende 2013 von ihrem Versicherungsgeschäft zu trennen. CEO Jan Hommen habe den Konzern seitdem durch Verkäufe und Umstrukturierungen deutlich transparenter aufgestellt. Derzeit stehe noch die Rückzahlung von Staatshilfen in Höhe von 3 Mrd. Euro aus. Auch bleibe es fraglich, ob der Konzern den von der EU verordneten Schrumpfkurs komplett umsetzen müsse. In der juristischen Abwehrschlacht habe der Vorstand zuletzt einen wichtigen Teilerfolg vor dem Europäischen Gerichtshof errungen.

2011 habe die Bank ein Nettoergebnis von 5,8 Mrd. EUR aus (2010: 2,8 Mrd. EUR) erzielt, wovon ein Ergebnisbeitrag von 1,8 Mrd. EUR aus Verkäufen generiert worden sei. Nach dem Verkauf der asiatischen Versicherungssparte werde der Konzern ausreichend Liquidität haben, um die restlichen Staatshilfen abzulösen. Mittelfristig dürfte sich das Geschäft weiter stabilisieren. Mit einem 2013er-KGV von rund 4,8 sei der Titel innerhalb des Bankensektors noch moderat bewertet. Seit Mitte Januar bewege sich die Aktie in einem Seitwärtstrend, dessen Unterstützungslinie bei 6,40 Euro verlaufe. Bei 7,60 Euro ergebe sich charttechnisch ein Einstiegssignal.

Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" gehen bei der Aktie der ING Groep vorher in Stellung und sichern ihre Position mit einem Stopp-Loss bei 6,30 EUR ab. (Ausgabe 49 vom 27.03.2012) (28.03.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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