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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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3.590 $ |
-9,12 $ |
-0,25 % |
23.04/17:44 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US0533321024 |
881531 |
- $ |
- $ |
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AutoZone-Aktie: ungebrochener Aufwärtstrend 05.03.2012
BÖRSE am Sonntag
Bad Nauheim (www.aktiencheck.de) - Die Experten der "BÖRSE am Sonntag" stufen die Aktie von AutoZone (ISIN US0533321024 / WKN 881531) als spekulativen Kauf ein.
Seit Jahresbeginn sei der Aktienkurs um mehr als 15% gestiegen, sei dabei im Rahmen des intakten langfristigen Aufwärtstrends von einem Rekord zum nächsten geklettert. Aus charttechnischer Sicht gebe es somit keine Hürden, sodass von dieser Warte aus weiteres Kurspotenzial vorhanden und dabei das Erreichen der 400er USD-Marke nur eine Frage der Zeit zu sein scheine. Allein schon aus diesem Grund und getreu der Darvas-Strategie könnten konsequent abgesicherte spekulative Käufe erwägenswert sein. Bei diesem Ansatz würden nur Papiere gekauft, deren Kurse sich auf Mehrjahres- oder Allzeithochs befinden würden. Zugrunde liege dabei die Annahme, dass steigende Werte dazu neigen würden, weiter zu klettern.
Aber nicht nur aus charttechnischer Sicht sei AutoZone einen Blick wert. Die fundamentalen Aspekte könnten ebenfalls weiterhin Kaufanreize liefern. Dazu würden die jüngst präsentierten Zahlen zu Q2 2011/12 gehören. Die würden ganz klar darlegen, dass der Ersatzteilhändler weiterhin auf einem soliden, profitablen Wachstumskurs sei. Man habe in der Zwölf-Wochen-Periode vom 20. November bis zum 11. Februar den Umsatz um 8,6% auf 1,8 Mrd. USD erhöhen können. In den USA, dem größten Absatzmarkt des Konzern, habe es bei den Erlösen auf vergleichbarer Fläche, also in den Läden, die mindestens ein Jahr geöffnet seien, ein Plus von 5,9% gegeben. Neben der soliden Einnahmesituation habe sich die Profitabilität verbessert, sodass die Erträge überproportional gestiegen seien.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um 10,6% auf 300,7 Mio. USD geklettert. Nach Steuern habe das Unternehmen mit 166,9 Mio. USD 12,7% mehr als in der Vergleichsperiode verdient. Das entsprechende Ergebnis je Aktie (EPS) habe angesichts der aufgrund eines Aktienrückkaufprogramms geringeren Anzahl ausstehender eigener Papiere sogar einen noch stärkeren Satz nach oben gemacht, sei von 3,34 auf 4,15 USD und somit um 24,3% geklettert. Somit habe man schon das 13. Quartal in Folge das EPS um mehr als 20% erhöhen können.
Prozentual zweistellig gewachsen sei es nun sogar schon das 20. Quartal hintereinander, habe sich der Vorstand bei Bekanntgabe der Zahlen gefreut und von einer starken Performance gesprochen. AutoZone habe damit zudem nahtlos an die positive Entwicklung im Auftaktquartal angeknüpft. In H1 insgesamt sei der Umsatz um 8% auf 3,73 Mrd. USD gekelttert. Das EBIT sei um 11% auf 641,6 Mio. USD erhöht worden. Nach Steuern sei der Profit um 11,8% auf 358,1 Mio. USD gestiegen. Das entsprechende EPS habe von 7,11 auf 8,83 USD zugelegt.
Das Unternehmen habe mit den jüngst präsentierten Quartalszahlen einmal mehr die selbst in schwierigen Zeiten vorhandene Tragfähigkeit des eigenen Geschäftsmodells unterfüttert. Es sollte deswegen auch künftig ihr solides, profitables Wachstum fortsetzen. Neben der Expansion in den USA im Bereich Privatkunden biete der forcierte Ausbau des Geschäfts mit professionellen Abnehmern Potenzial. Zugute kommen dürfte AutoZone dabei die geballte Einkaufsmacht und damit günstige Preise, die Präsenz vor Ort sowie eine ausgeklügelte Logistik, was lukrative Angebote ermögliche.
Insgesamt sehe es somit aus fundamentaler Sicht weiterhin viel versprechend aus, was das Wertpapier attraktiv erscheinen lasse. Gehe man ferner von einer zum Vorjahr konservativ geschätzten EPS-Steigerung von 15% aus, gehe auch das KGV (2011/12e) von rund 17 in Ordnung.
Zusammen mit dem positiven charttechnischen Bild könnte dies somit spekulative Käufe der AutoZone-Aktie rechtfertigen, so die Experten der "BÖRSE am Sonntag". Das Stopp-Loss-Limit sollte bei 335,00 USD platziert werden. (Ausgabe 9 vom 04.03.2012) (05.03.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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