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AMAG Austria Metall-Aktie: hohe Dividende für 2011 02.03.2012
Erste Bank
Wien (www.aktiencheck.de) - Der Analyst der Erste Bank, Franz Hörl, sieht moderates Aufwärtspotenzial zu seinem Kursziel von EUR 21,30 für die AMAG Austria Metall-Aktie (ISIN AT00000AMAG3 / WKN A1JFYU).
Das von AMAG 2011 erwirtschaftete Ergebnis pro Aktie habe punktgenau der Analysten-Schätzung von EUR 2,50 entsprochen, allerdings habe das Unternehmen mit einer außerordentlich hohen Dividende von EUR 1,50 pro Aktie überrascht (inklusive EUR 0,75 Bonusdividende). Beim derzeitigen Kurs errechne sich eine Dividendenrendite von rund 8%.
Trotz eines etwas schwächeren Ergebnisses im vierten Quartal habe es das Unternehmen geschafft, die Rekordergebnisse von 2010 noch einmal zu toppen. Dank guter Nachfrage seien die Kapazitäten in allen Bereichen durchwegs voll ausgelastet gewesen. Auch ein verbesserter Produktmix und durchschnittlich höhere Aluminiumpreise hätten zu 12% Umsatzwachstum (EUR 813 Mio.) und 10% höherem EBIT (EUR 103,6 Mio.) beigetragen. Unter Herausrechnung der Kapitalerhöhung habe AMAG die Nettoverschuldung 2011 um EUR 57 Mio. auf nur noch EUR 13 Mio. senken können.
Mit der Zahlenveröffentlichung habe AMAG auch bekannt gegeben, dass der Aufsichtsrat grünes Licht für das geplante zweite Walzwerk in Ranshofen um EUR 220 Mio. Investitionskosten gegeben habe. Die Kapazität der wichtigen Division werde dadurch bis 2015 um rund 50% erhöht. Trotz hoher Dividende und etwa EUR 50 Mio. Erweiterungsinvestitionen für das Walzwerk erwarte der Finanzchef, dass die Nettoverschuldung auch 2012 nahezu konstant bleibe.
Trotz weiterhin starker Nachfrage erwarte das Management jedoch für 2012 kein neuerliches Rekordergebnis. Grund seien die beschränkten Kapazitäten sowie Kostendruck von Rohstoffpreisen und Personal. Das EBITDA solle 2012 ein wenig unterhalb der EUR 149,7 Mio. aus 2011 zu liegen kommen - die Analysten-Schätzung laute auf EUR 123 Mio. Insgesamt würden sich Ergebnis und Ausblick mit den Analysten-Schätzungen decken. Halte der seit Jahresbeginn steigende Trend beim Aluminiumpreis bis Ende März an, sollte das Q1/2012-Ergebnis aufgrund von Hedging-Verlusten eher schwach ausfallen, ehe sie sich danach wieder bessern würden.
Die Analysten würden die neuen Investitionen in ihre Schätzungen einbauen, hätten aber davon abgesehen kaum Revisionsbedarf.
Die Analysten der Erste Bank sehen moderates Aufwärtspotenzial zu ihrem Kursziel von EUR 21,30 für die AMAG Austria Metall-Aktie. (Analyse vom 02.03.2012) (02.03.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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