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Telekom Austria-Aktie: Ausblick für 2012 zeigt abgeschwächten Rückgang bei Umsatz und EBITDA


24.02.2012
Erste Bank

Wien (www.aktiencheck.de) - Die Analystin der Erste Bank, Vera Sutedja, stuft die Aktie der Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811) unverändert mit "reduzieren" ein.

Die 4. Quartal 2011-Umsatzerlöse seien um 4,7% auf EUR 1.115,9 Mio. gesunken und hätten damit innerhalb der Erwartungen der Analysten gelegen. Das bereinigte EBITDA exklusive Effekten aus Restrukturierung und Werthaltigkeitsprüfung habe sich auf EUR 336,9 Mio. belaufen und damit die Erwartungen des Marktes erfüllt.

Ein negativer Nettoeffekt in Höhe von EUR 257,8 Mio. sei auf Hyperinflationsrechnungslegung und Währungsumrechnung im Segment Weißrussland (EUR -279 Mio.), Restrukturierungsaufwand im Segment Österreich (EUR -8,9 Mio.), einen Wertminderungsaufwand im Segment Bulgarien (EUR -19,3 Mio.) und Wertaufholung der Mobilfunklizenz in der Republik Serbien (EUR +49,4 Mio.) zurückzuführen gewesen.


Das Ergebnis vor Steuern habe sich auf einen Verlust von EUR 260,4 Mio. verringert, hauptsächlich aufgrund der oben erwähnten Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwände. Trotzt des Verlustes sei ein Steueraufwand in der Höhe von EUR 61,1 Mio. verbucht worden. Aus diesem Grund habe der Nettoverlust im vierten Quartal 2011 unter den Analysten- und den Markt-Erwartungen gelegen.

Der Ausblick für 2012 entspreche der Analystenerwartung und zeige einen abgeschwächten Rückgang bei Umsatz und EBITDA. Telekom Austria erwarte einen weiteren Restrukturierungsaufwand im Segment Österreich in der Höhe von EUR 50 Mio. für 120 Mitarbeiter. Der Ausblick für die Dividende 2012 von EUR 0,38 je Aktie sei bestätigt worden. Der operative Free Cashflow für das Jahr 2012 solle sich auf ca. EUR 750 Mio. belaufen (2011: EUR 788,3 Mio.) und werde von einem eigenen Sparpaket (New Ambition Program) unterstützt. Investitionen in Lizenzen, Akquisitionen oder den Erwerb von zusätzlichen Frequenzen seien nicht in dem Ausblick enthalten.

Die Analysten der Erste Bank fühlen sich mit ihrer "reduzieren"-Empfehlung für die Telekom Austria-Aktie weiterhin wohl. Sie würden erwarten, dass der neue Investor Ronny Pecik seinen Telekom-Anteil von derzeit 20 auf 25 Prozent plus eine Aktie hochfahren könnte, wobei sich die positive Kursentwicklung danach abschwächen könnte. Das Kursziel werde bei EUR 8,20 gesehen. (Analyse vom 24.02.2012) (24.02.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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