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Endesa Downgrade 19.09.2002
Deutsche Bank
Die Analysten der Deutschen Bank haben ihre Empfehlung für den spanischen Energieversorger Endesa (WKN 871028) von "kaufen" auf "halten" zurückgenommen.
Die beiden Standbeine der Erträge von Endesa, Spanien und Südamerika, sähen sich beträchtlichen Schwierigkeiten gegenüber. Spanien leide unter starken Umsatzrückgängen bei den regulierten Aktivitäten, während sich Lateinamerika neben der wirtschaftlichen Abschwächung zusätzlich noch mit schweren Währungsverlusten konfrontiert sehe.
Die Kapitalgewinne von Endesa aus dem Verkauf von Viesgo von 1 Mrd. EUR würden daher nicht ausreichen, um im Jahr 2002 das Minus bei den Gewinnen auszugleichen, das von den Analysten zur Zeit auf 18% geschätzt werde. Aus diesem Grund werde Endesa zum ersten Mal seit Bestehen des Unternehmens die Dividende kürzen müssen.
Obwohl die Analysten der Ansicht seien, dass die niedrigeren Gewinne des laufenden Jahres im derzeitigen Kurs bereits berücksichtigt seien, gebe es noch weitere Risiken bei Enersis und Endesa Chile. Diese müssten 2,4 Mrd. USD an ungesicherten Krediten vorzeitig zurückzahlen, sollte S&P sein Kreditrating von derzeit BBB+ auf "Nicht-Investment" noch weiter zurücknehmen. Wie Endesa Spanien diesen Betrag, wenn erforderlich, aufbringen wolle, setze ein weiteres Fragezeichen hinter die Aktie.
Die Analysten der Deutschen Bank empfehlen daher zur Zeit nur, Aktien von Endesa zu halten und reduzieren ihr Kursziel von 14,50 EUR auf 11 EUR.
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