|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Schneider neutral 19.09.2002
Helaba Trust
Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Schneider-Aktie (WKN 860180) mit "neutral".
Schneider produziere Ausrüstungen zur Stromsteuerung, die in Gebäuden, Industrieanlagen, Energie- und Infrastruktureinrichtungen Anwendung finden. Über diverse Akquisitionen in den vergangenen Jahren habe der Konzern einen breiten Produkt- und ausgewogenen Regionenmix erreicht. Mittels der neuen Konzernstruktur (operative Segmente: Europa, Nordamerika, International; Zentralfunktionen: Strategie & Märkte, Entwicklung, Finanzen/Controling, Personal & Kommunikation, Projekte/Akquisitionen) sowie der Verkleinerung der Führungsmannschaft solle die Entscheidungseffizienz mit Blick auf weitere Expansionsschritte verbessert werden. Bis 2004 werde bei 12 Mrd. Euro Umsatz (internes Wachstum: 4% jährlich) eine EBITA-Marge von 14% (01: 11,4%) angestrebt.
Im ersten Halbjahr habe sich Schneider gut aus der Affäre gezogen. Zwar sei der Umsatz um 7% gegenüber dem Vorjahr abgesackt. Auch hinter dem zweiten Halbjahr 2001 sei er 7% zurück geblieben. In allen Regionen zeige sich über die letzten drei Quartale aber immerhin eine Verlaufsstabilisierung. Das operative Ergebnis (EBIT A) habe mit 493 Mio. Euro aber schon wieder an das schwächere zweite Semester des Vorjahres (512 Mio. Euro) angeknüpft.
Auf bereinigter Ebene habe es sogar deutlich darüber gelegen. Inzwischen sei auch die Hängepartie um Legrand geklärt. Höchstwahrscheinlich werde der Kartellamts-Einspruch gegen das Fusionsverbot vom Europäischen Gerichtshof Ende des Jahres bestätigt. Dann gehe die 98%-Beteiligung für 3,7 Mrd. Euro an Finanzinvestoren,
Dies verheiße nicht nur die vollständige Beseitigung der Nettoverschuldung und ein nahezu ausgeglichenes Finanzergebnis in 2003. Vielmehr böten sich einzigartige strategische Freiheitsgrade. Während sich Konkurrenten auf Konsolidierungskurs befänden, könne sich Schneider günstige Targets einverleiben, Zukunftsinvestitionen vornehmen oder eigene Aktien zurückkaufen.
Ob das laufende Kostensenkungsprogramm bis 2004 die Rohgewinnmarge wie geplant um 2,5% erhöhe, sei angesichts der zu erwartenden Schwäche des französischen und amerikanischen Baus, zwei wichtige Absatzkanäle, aber zu bezweifeln. Dennoch dürfte der Wettbewerbsvorteil zu anhaltend hohen Bewertungsaufschlägen animieren.
Die Analysten von Helaba Trust empfehlen deshalb eine neutrale Gewichtung des Schneider-Titels.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|