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OMV Übernahmefantasien könnten Aktienkurs weiter nach oben treiben


10.02.2012
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Erste Bank, Thomas Unger, stuft die Aktie von OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) unverändert mit "kaufen" ein.

Seit längerem werde vermutet, dass IPIC (Staatsfonds aus Abu Dhabi) als Besitzer von 24,9% der ausstehenden OMV-Aktien seinen Anteil über die wichtige 25%-Schwelle (Sperrminorität) anheben wolle. Dafür seien zwei Genehmigungen notwendig. Die erste, von der Bundeswettbewerbsbehörde, habe der arabische Staatsfonds bereits erhalten. Die zweite sei die des österreichischen Wirtschaftsministeriums und hier sei der Antrag zurückgewiesen worden. Genauer: Eine Pressesprecherin des Ministeriums habe am Freitag letzter Woche verkündet, dass das Außenwirtschaftsgesetz auf den IPIC-Antrag nicht greife, d.h. dass eine Aufstockung möglich wäre. Es sei jedoch nie bekannt geworden, was der arabische Staatsfonds tatsächlich beantragt habe und so sei nun davon auszugehen, dass um eine Genehmigung zur passiven Anteilserhöhung ersucht worden sei. Damit wäre eine Überschreitung der 25%-Grenze im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms der OMV zulässig.

Für ein aktives Zukaufen durch IPIC wäre jedoch ein weiterer Antrag an das Wirtschaftsministerium nötig. Ob dieser in Zukunft eingebracht werde oder bereits eingebracht worden sei, sei nicht bekannt. Jedenfalls sei der OMV-Aktienkurs letzten Freitag nach der Aussage der Sprecherin des Wirtschaftsministeriums um über 4% gestiegen, was die Bedeutung dieses Antrags unterstreichr.


Ungefähr zur gleichen Zeit habe eine zweite wichtige Meldung zur OMV die Märkte erreicht: Petrom habe gemeinsam mit Exxon Mobil (ISIN US30231G1022 / WKN 852549) verkündet, dass sie bei der ersten Tiefseebohrung im rumänischen Gewässer des Schwarzen Meeres auf Gas gestoßen sei. Wie sich dieser Fund auf die Analystenbewertung der OMV auswirken werde, könnten sie noch nicht abschätzen, die Ergebnisse müssten zuerst durch die Unternehmen ausgewertet werden, was einige Zeit dauern könne.

Die mögliche Aufstockung durch IPIC bleibe weiterhin ein sehr wichtiges Thema für die OMV-Aktie, ein Zukaufen würde den Kurs stützen. Die Übernahmefantasien könnten den Preis dann weiter nach oben treiben. Das nächste wichtige Ereignis sei das Jahresergebnis, das am 22. Februar veröffentlicht werde.

Die Analysten der Erste Bank bleiben bei ihrer Kaufempfehlung für die OMV-Aktie. (Analyse vom 10.02.2012) (10.02.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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