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OMV Trading Statement neutral 03.02.2012
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Erste Bank, Thomas Unger, stuft die Aktie von OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) unverändert mit "kaufen" ein.
In dem heute von der OMV ausgesendeten Trading Statement würden sich im Vorfeld des Q4/2011-Ergebnisses (22. Februar 2012) grundlegende Informationen zum abgelaufenen, vierten Quartal finden. Die Produktionsrate im Bereich Exploration und Produktion (E&P) sei gegenüber dem Vorquartal von 283.000 boe/d auf 289.000 boe/d gestiegen, was vor allem auf die Wiederaufnahme und der anschließenden, rapiden Steigerung der Produktion in Libyen zurückzuführen sei (sie habe im abgelaufenen Quartal durchschnittlich 10.000 boe/d erreicht). Im Jemen hingegen habe die Produktion im gesamten vierten Quartal stillgestanden.
In Rumänien hätten erste Beiträge einer Explorationsbohrung (Totea) zu einer Produktionssteigerung im Vergleich zum Vorquartal verholfen. Aufgrund der Ausfälle in Libyen und im Jemen sei die Produktion jedoch noch weit vom Vorjahresniveau entfernt (320.000 boe/d in Q4/2010). Die leichte Abschwächung des Ölpreises im vierten Quartal sei für das Segment negativ, werde aber durch den deutlich stärkeren USD kompensiert. Weitere Verluste bei den Ölpreis- und Währungs-Hedges würden das EBIT mit EUR -48 Mio. belasten.
Im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) habe die weitere Erholung der Mitteldestillate-Spreads das sehr niedrige Niveau von Benzin- und Naphtha-Spannen zu kompensieren vermocht und zu einem marginalen Anstieg der OMV-Raffineriemarge geführt, sie habe sich von USD 1,74/bbl im Vorquartal auf USD 1,77/bbl im abgelaufenen Quartal erhöht. Das Marketing-Geschäft habe unter saisonalen Effekten gelitten, während die Petrochemie-Performance in Q4/2011 durch niedrige Margen und Mengen beeinträchtigt worden sei.
Abermals habe Positives aus dem Gas & Power Segment gemeldet werden können, wo die Verkaufsmenge vs. Q4/2010 um 36% habe gesteigert werden können (auf 8,18 Mrd. m³). Der beträchtliche Druck auf die Margen habe sich fortgesetzt, da die Spotpreise weiterhin deutlich unter den langfristigen Gaspreisen gelegen hätten. Jedoch hätten die Verhandlungen mit Gazprom (ISIN US3682872078 / WKN 903276) über Preisanpassungen für den langfristigen Gas-Liefervertrag erfolgreich abgeschlossen werden können. Die Netto-Sonderaufwendungen würden, wie erwartet, eine Rückstellung von ca. EUR 120 Mio. beinhalten, welche Petrom wegen einer Strafe der rumänischen Wettbewerbsbehörde habe verbuchen müssen.
Insgesamt würden sich die positiven (Produktionsrate, Libyen) und negativen Elemente (Netto-Sonderaufwendungen) im Trading Statement die Waage halten.
Die Analysten der Erste Bank betrachten es somit als neutral für den Aktienkurs und bleiben bei ihrer "kaufen"-Empfehlung für die OMV-Aktie. Das Kursziel werde bei EUR 34,00 gesehen. (Analyse vom 03.02.2012) (03.02.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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