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ENI Raffineriesparte verbucht im Gesamtjahr 2011 Verluste i.H.v. 550 Mio. EUR 26.01.2012
National-Bank AG
Essen (aktiencheck.de AG) - Manfred Jaisfeld, Analyst der National-Bank AG, stuft die Aktie von ENI (ISIN IT0003132476 / WKN 897791) weiterhin mit "kaufen" ein.
Der Öl- und Gaskonzern habe gestern im Rahmen einer Präsentation den Verlust der Raffineriesparte im Gesamtjahr 2011 mit 550 Mio. EUR beziffert. Taggleich sei bekannt geworden, dass ENIs Produktionsvolumen in Libyen mit 270.000 Barrel pro Tag wieder das Niveau vor Ausbruch der dortigen Unruhen im Frühjahr 2011 erreicht habe.
Mit Blick auf die Ergebnisentwicklung der ersten neun Monate 2011 impliziere die gestern vorgelegte Schätzung einen operativen Verlust der Sparte Refining & Marketing im Schlussquartal von fast 300 Mio. EUR. Überkapazitäten und sehr schwache Margen seien aktuell jedoch ein branchenweites Thema, wie vor allem die Insolvenz des reinen Raffineriebetreibers Petroplus (ISIN CH0027752242 / WKN A0LEKR) aufzeige. Unternehmensspezifische Probleme erkenne man bei ENI dagegen nicht.
Ebenfalls schwach dürfte sich angesichts der wetter- und konjunkturbedingt niedrigen Preise in Europa zuletzt das Gasgeschäft entwickelt haben. Den Analystenerwartungen zufolge dürfte die Sparte Exploration und Produktion die schwächeren Zahlen anderer Geschäftsbereiche im Schlussquartal jedoch kompensiert haben. Zum einen sorge das - vor allem in Euro gerechnet - anhaltend hohe Ölpreisniveau für sprudelnde Einnahmen. Und zum anderen habe sich das Produktionsvolumen der Italiener mit der Ausweitung der Förderung in Libyen wieder normalisiert.
Die Analysten der National-Bank AG bestätigen für die ENI-Aktie im Vorfeld des für den 14. Februar vorgesehenen Geschäftsberichts ihre "kaufen"-Einstufung sowie das Kursziel in Höhe von 18 EUR. (Analyse vom 26.01.2012) (26.01.2012/ac/a/a)
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