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Banco Santander kein Potenzial für 2012 06.01.2012
National-Bank AG
Essen (aktiencheck.de AG) - Manfred Jaisfeld, Analyst der National-Bank AG, stuft die Aktie von Banco Santander (ISIN ES0113900J37 / WKN 858872) von "kaufen" auf "halten" herab.
Die enttäuschenden Konditionen der jüngst beschlossenen Kapitalerhöhung des italienischen Konkurrenten UniCredit (ISIN IT0004781412 / WKN A1JRZM) würden stark auf dem Sentiment europäischer Bankaktien lasten. Dies gelte insbesondere bei Finanzinstituten, die einen hohen Kapitalbedarf zur Erfüllung der EBA-Vorgaben aufweisen würden. Der im Dezember durchgeführte Stresstest bescheinige Banco Santander eine Lücke von mehr als 15 Mrd. Euro, die das spanische Bankhaus vor allem durch den Einbehalt von Gewinnen, Beteiligungsverkäufe in Lateinamerika sowie die Umwandlung von Vorzugsaktien in Stammkapital (Volumen 2 Mrd. Euro) ausgleichen wolle.
Angesichts des anhaltend schwierigen Kapitalmarktumfelds würden die Analysten die Planungen der Bank, ohne Dividendensenkung und Kapitalerhöhung auf die geforderten Eigenkapitalquoten zu kommen, zunehmend skeptisch sehen. Damit erhöhe sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass bisherige Anteilseigner im Zuge einer nur zu unvorteilhaften Konditionen durchzuführenden Kapitalmaßnahme eine deutliche Verwässerung ihrer Beteiligung hinnehmen müssten. In jedem Fall dürfte die derzeitige Unsicherheit den Kurs zunächst belasten.
Die Santander-Aktie sei dabei bislang noch vergleichsweise glimpflich durch die europäische Staatsschuldenkrise gekommen und habe im Jahr 2011 mit einem Wertverlust von 22,5% 8,1 Prozentpunkte weniger verloren als der STOXX Banken (ISIN EU0009658426 / WKN 965842).
Die Analysten der National-Bank AG sehen für das laufende Jahr kein Potenzial für eine im Branchenvergleich erneut überdurchschnittliche Kursentwicklung und stufen die Banco Santander-Aktie daher von "kaufen" auf "halten" zurück. Das Kursziel betrage 6,50 Euro nach bislang 8,00 Euro. (Analyse vom 06.01.2012) (06.01.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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