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Petrobras Talsohle beim Produktionswachstum durchschritten 30.12.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Hannes Loacker und Helge Rechberger, Analysten der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von Petrobras (ISIN BRPETRACNPR6 / WKN 899019) von "halten" auf "kaufen" hoch.
Petrobras habe im dritten Quartal 2011 einen um Sonderfaktoren bereinigten Nettogewinn von BRL (Brasilianischer Real) 10,6 Mrd. (USD 5,7 Mrd.) verbucht. Das entspreche einem Gewinnanstieg um 31% gegenüber dem Vorjahresquartal.
Mit dem 1. November habe Petrobras seine Benzinpreise um 10 Prozent und den Preis für Diesel um 2 Prozent angehoben und damit den Abschlag zu den internationalen Produktpreisen deutlich gesenkt. Bis 2015 möchte Petrobras seine Produktion von aktuell 2,1 Mio. Fass pro Tag (FpT.) auf 3 Mio. FpT. steigern.
Petrobras unterliege einem starken politischen Einfluss (u.a. Festsetzung von Benzinpreisen, Personalbesetzung), da der Staat die Mehrheit der Stimmrechte halte.
Die um Währungseffekte bereinigten Quartalszahlen von Petrobras seien insgesamt positiv ausgefallen. Ansonsten - unter Einbeziehung der Währungsentwicklung - hätte Petrobras allerdings einen deutlichen Gewinnrückgang gegenüber dem Vorjahresquartal hinnehmen müssen. Der gegenüber dem US-Dollar deutlich abgewertete Brasilianische Real habe höhere Kosten bei den Treibstoffimporten sowie bei den Zinszahlungen für Fremdwährungskredite verursacht.
Nach einer enttäuschenden Kursentwicklung im Jahr 2011 mit einem Kursrückgang von rund 20% ändern die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre Einschätzung für die Aktie von Petrobras aus Bewertungsaspekten von "halten" auf "kaufen". (Analyse vom 29.12.2011) (30.12.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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