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Novartis streicht 2.000 Jobs 27.12.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Connie Schümann und Christine Nowak, Analystinnen der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278) unverändert mit "kaufen" ein.
Der Umsatz sei im dritten Quartal um 8% auf USD 14,8 Mrd. gestiegen (Analystenkonsens: USD 14,8 Mrd.). Das Umsatzwachstum habe vor allem auf der starken Performance der jüngst eingeführten Produkte beruht, die USD 3,6 Milliarden beziehungsweise 25% des gesamten Nettoumsatzes des Konzerns erwirtschaftet und gegenüber dem Vorjahresquartal einen Zuwachs von 31% erzielt hätten.
Novartis habe zudem angekündigt, dass in der Schweiz und in den USA über die nächsten drei bis fünf Jahre insgesamt 2.000 Stellen abgebaut werden sollten. Hintergrund sei das Patent von Diovan (Blutdrucksenker), dieses laufe im September 2012 in den USA ab. Diovan mache in den USA Umsätze in Höhe von USD 2,5 Mrd.
Der Ausblick für das laufende Jahr sei de facto unverändert geblieben. Zuvor habe man von einem Umsatzwachstum von "um die 10 Prozent" gesprochen, nun erwarte man ein niedriges zweistelliges Umsatzwachstum.
Am Investorentag am 13. September in London habe es für Analysten und Investoren erstmals die Gelegenheit gegeben, das Management von Alcon näher kennen zu lernen. Das sei gut angenommen worden, habe aber keine wesentlichen neuen Erkenntnisse gebracht.
Novartis sei ein sehr breit diversifizierter Gesundheitskonzern (Pharma, Konsum, Augenheilkunde, Generika, Tiergesundheit, Diagnostika, Impfstoffe) und stelle eines der defensivsten Investments im Gesundheitssektor dar. Allerdings würden auch bei Novartis zwei wichtige Patente ablaufen (Diovan und Gleevec), davon sollte aber einerseits die Generikatochter Sandoz einen kleinen Teil der Diovan Umsätze auffangen können, andererseits sollte Sandoz mit der führenden Position bei Biogenerika auch stark von diesem Trend profitieren können. Dazu habe sich Novartis durch den Kauf von Alcon noch breiter aufgestellt.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank sehen weiter Potenzial - vor allem aufgrund der günstigen Bewertung - und bleiben daher bei ihrer Einschätzung "kaufen" für die Novartis-Aktie. (Analyse vom 23.12.2011) (27.12.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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