|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Inditex Top-Langfristinvestment 16.12.2011
boerse.de-Aktienbrief
Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" nutzen ein Kaufsignal bei der Aktie von Inditex (ISIN ES0148396015 / WKN 756434) zur ersten Aufnahme in ihr Basisdepot.
1975 habe der Textilfabrikant Amancio Ortega in A Coruña seinen ersten Zara-Laden eröffnet, dem schnell weitere gefolgt seien. Zehn Jahre später seien dann sämtliche Fabriken und Filialen unter der Firmierung Industrias de Diseño Textil zusammengefasst worden, deren Kurzform Inditex heute weitaus geläufiger sei. Ab 1988, als die erste Auslandsfiliale im portugiesischen Porto eröffnet habe, sei ein rasanter Expansionszug gestartet.
1989 und 1990 seien erste Zara-Dependancen in den Modemetropolen New York sowie Paris gefolgt, und gleichzeitig sei auch das Markenportfolio sukzessiv ausgebaut worden. So habe Inditex bspw. 1991 eine 65%-Beteiligung am Konkurrenten Massimo Dutti erworben, der schließlich fünf Jahre später komplett geschluckt worden sei. Mittlerweile betreibe Inditex mehr als 5.200 Läden in 78 Ländern und belege weltweit im Modegeschäft den ersten Rang vor der US-Kette GAP (ISIN US3647601083 / WKN 863533) sowie H&M (ISIN SE0000106270 / WKN 872318).
Im Gegensatz zum bekannten schwedischen Unternehmen vertreibe Inditex seine Kollektionen heute unter einer ganzen Reihe verschiedener Labels. So würden neben Zara bzw. Massiomo Dutti auch Bershka, Stradivarius sowie Pull & Bear zum Imperium der Spanier zählen. Zudem werde das Angebot durch Dessous (Oysho), Accessoires (Uterqüe) und Heimtextilien (Zara Home) abgerundet.
Inditex-Geschäfte seien heute selbst in exotischen Ländern wie dem Libanon oder Kasachstan zu finden und hätten eines gemeinsam: den ständigen, direkten Kontakt zur Zentrale in Nordspanien. Denn sämtliche Filialen würden täglich detaillierte Absatzstatistiken übermitteln, sodass die Produktion permanent entsprechend gesteuert werden könne. Zudem würden die Spanier schneller als jeder Konkurrent auf aktuelle Trends reagieren. Vom Entwurf neuer Kollektionen bis zu deren Verkauf dauere es maximal drei bis vier Wochen. Dass damit regelmäßig der Kundengeschmack getroffen werde, würden die Ergebnisse ein ums andere Mal zeigen.
Im ersten Halbjahr habe Inditex einen Umsatzanstieg auf 6,2 Mrd. Euro verzeichnet (+12%), wozu die Kernmarke Zara knapp zwei Drittel beigesteuert habe. Unter dem Strich hätten die Gewinne dabei um 14% gesteigert werden können (717 Mio. Euro).
Die Experten hätten Inditex schon bei der zweiten Quartalsüberprüfung ihr Prüfsiegel für Top-Langfristinvestments vergeben. Immerhin stünden seit 2001 im Mittel 11% Kursgewinn pro Jahr zu Buche (Gewinn-Konstanz 84%), während die Verlust-Ratio bei 2,02 liege. Zudem würden derzeit 2,5% Dividendenrendite winken.
Nachdem Ende Oktober noch ein neues All-Time-High (ATH) markiert worden sei, sei es in der anschließenden Konsolidierung kurzzeitig unter die 200-Tages-Linie gegangen.
Durch den Aufwärts-Break wurde soeben ein Kaufsignal bei der Inditex-Aktie generiert, das die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" zur ersten Aufnahme in ihr Basisdepot nutzen. Denn derzeit gebe es Inditex mit 7% Rabatt gegenüber dem ATH, und bis 2016 betrage die rechnerische Perspektive 72%. (Ausgabe 255 vom 14.12.2011) (16.12.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|