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Iberdrola Unsicherheiten weiterhin hoch 28.11.2011
Independent Research
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Sven Diermeier, Analyst von Independent Research, stuft die Aktie von Iberdrola (ISIN ES0144580Y14 / WKN A0M46B) unverändert mit "halten" ein.
Nach dem Wahlsieg der konservativen Volkspartei in Spanien seien die Unsicherheiten für Iberdrola nach wie vor hoch. Wie die versprochene nachhaltige "Beseitigung" des so genannten Tarifdefizits, bei dem die Stromerzeugungskosten höher als die regulierten Tarife der privaten Haushalte seien, umgesetzt werden solle, sei noch nicht geklärt. Das Tarifdefizit habe bei Iberdrola Ende September 2011 3,2 Mrd. EUR betragen. Als eines der möglichen Szenarien würden die Analysten eine Sonderabgabe für den Versorgersektor sehen.
Als einen weiteren Belastungsfaktor für die Aktie hätten die Analysten in der Kapitalerhöhung für die Zwischendividende für das laufende Geschäftsjahr (0,143 Euro le Aktie) identifiziert. Den Aktionären werde weiterhin die Wahl zwischen einer Ausschüttung in bar (Rückkauf der Bezugsrechte) bzw. in Form von neuen Aktien gelassen. Durch diese Wahlmöglichkeit könnte die Zahl der Aktien von bisher 5.882 Mio. Stück um maximal bis zu 190 Mio. Stück erhöht werden, wobei die neuen Aktien Ende Januar 2012 in Umlauf kommen würden.
In ihrer Wertung hätten die Analysten positiv vermerkt, dass der Energieversorger frühere Aussagen wiederholt habe, wonach sich die Ergebnisdynamik im vierten Quartal 2011 im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2011 erhöht habe.
Die Analysten von Independent Research haben das Kursziel für die Iberdrola-Aktie von 5,60 EUR auf 5,10 EUR gesenkt und bestätigen ihre Einschätzung mit "halten". (Analyse vom 28.11.2011) (28.11.2011/ac/a/a)
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