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UNIQA Restrukturierungsmaßnahmen laufen


25.11.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Erste Bank, Christoph Schultes, bewertet die Aktie von UNIQA (ISIN AT0000821103 / WKN 928900) unverändert mit dem Rating "reduzieren".

Die UNIQA habe in dieser Woche die Zahlen für die ersten drei Quartale dieses Geschäftsjahres bekannt gegeben und die seien im Wesentlichen so ausgefallen, wie man sich das nach der Gewinnwarnung vor drei Wochen habe erwarten können. Die Prämieneinnahmen nach IFRS seien leicht um 1% auf EUR 4,1 Mrd. angestiegen, allerdings die Gesamtprämien inklusive Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung aufgrund einer enttäuschenden Entwicklung der Einmalerläge um 2,3% auf EUR 4,56 Mrd. zurückgegangen.

Das Finanzergebnis sei vor allem von den Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen betroffen gewesen und um 78% auf EUR 147 Mio. gefallen. Somit habe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit so wie bereits vor drei Wochen angekündigt bei EUR -185 Mio. gelegen. Das Nettoergebnis sei mit EUR -120 Mio. etwas schwächer ausgefallen als von den Analysten erwartet, da sie mit einem höheren Verlustanteil der Minderheiten gerechnet hätten.


Des Weiteren habe das Unternehmen bekannt gegeben, seine Anteile an der Mannheimer Versicherungen an Die Continentale verkaufen zu wollen. Der Kaufpreis sei nicht bekannt gegeben worden. Der Deal solle nächstes Jahr finalisiert werden. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die UNIQA einen Buchgewinn erzielen könne. Auf jeden Fall werde es die dünnen Kapitaldecke stärken. Die Solvency Ratio könnte sich um rund 5% verbessern.

Für das Gesamtjahr rechne das Management weiterhin mit einem Verlust (vor Steuern) von EUR 250 bis 300 Mio. unter der Voraussetzung, dass nicht mehr viel passiere. Die UNIQA-Aktie notiere noch immer über Buchwert, was aktuell äußerst untypisch für Versicherungsaktien sei.

Daher raten die Analysten der Erste Bank von einem Kauf der UNIQA-Aktie weiterhin ab. Sie seien gespannt, wie sich die Restrukturierungsmaßnahmen in den kommenden Jahren auswirken würden. Unter dem neuen CEO Brandstetter tue sich jedenfalls einiges. (Analyse vom 25.11.2011) (25.11.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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