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conwert Immobilien Q3'2011-Zahlen nicht-cashwirksame Abschreibungen belasten 24.11.2011
SRC Research
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SRC Research, Stefan Scharff, bestätigt seine "buy"-Empfehlung für die conwert Immobilien-Aktie (ISIN AT0000697750 / WKN 801475).
Das Wiener Wohnimmobilienunternehmen conwert Immobilien habe gestern in einer Telefonkonferenz die Ergebnisse der ersten neun Monate des Geschäftsjahres erläutert.
Auf Neunmonatssicht habe conwert Immobilien lediglich einen sehr geringen Nettogewinn von 6,1 Mio. Euro ausweisen können, trotz der hauptsächlich durch die ECO-Übernahme deutlich von 131 Mio. Euro auf nunmehr 160 Mio. Euro gestiegenen Mieteinnahmen. Im dritten Quartal habe sogar ein kleiner Nettoverlust von rund 4,3 Mio. Euro verbucht werden müssen. Insbesondere nicht-cashwirksame Abschreibungen (überwiegend auf Liegenschaften des ECO-Portfolios) in Höhe von rund 10 Mio. Euro sowie auf die Beteiligung am österreichischen Immobilienvertrieb RESAG in Höhe von 3,7 Mio. Euro hätten das Quartalsergebnis gedrückt. Neben den gestiegenen Mieteinnahmen würden jedoch sowohl das EBITDA- als auch das FFO-Wachstum von +26% und +109% die verbesserte Cash-Flow-Situation zeigen.
Grundsätzlich würden die Analysten die derzeitige Strategie des Unternehmens begrüßen, sich von Teilen des österreichischen Immobilienportfolios zu sehr attraktiven Bewertungen von teilweise deutlich unter 4% Mietrendite zu trennen, um die so freigesetzten Mittel in höher rentierliche Liegenschaften (> 7% Yield) in Deutschland zu investieren. Trotz der bereits gezeigten Erfolge hinsichtlich der Umsetzung dieser Strategie würden sie die weitere Umsetzung als schwierig erachten, da die wachsenden Inflationsängste die Renditen, gerade im Wohnimmobilienbereich, weiter sinken lassen würden.
Die Analysten von SRC Research bleiben bei ihrem "buy"-Rating für die conwert Immobilien-Aktie, senken allerdings ihr Kursziel von 13,50 Euro auf nunmehr 12,00 Euro. Sie mögen die mehr cashflow-getriebene Strategie, würden aber darauf warten, dass sich der steile Anstieg im FFO (+109% zum Vorjahr) in späteren Quartalen auch zunehmend in die Gewinnrechnung übertrage. (Analyse vom 24.11.2011) (24.11.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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