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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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175,85 $ |
+2,59 $ |
+1,47 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| CA7800871021 |
852173 |
- $ |
- $ |
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Royal Bank of Canada gut bewertet 26.08.2002
Bank Hofmann
Die Analysten der Bank Hofmann sehen die Aktie der Royal Bank of Canada (WKN 852173) attraktiv bewertet.
Royal Bank of Canada sei in ihrem Heimmarkt mit 57.500 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 360 Mia. Kanadische Dollar (CAD) unbestrittene Marktführerin. Im internationalen Vergleich stehe die über 120-jährige Bankengruppe - gemessen an der Bilanzsumme - jedoch erst an 53. Stelle. Die schwierigen Marktbedingungen im vergangenen Jahr hätten kaum Spuren hinterlassen - dies im starken Kontrast zu den meisten Konkurrenten. Das unterstreiche die konservative und grundsolide strategische Ausrichtung dieses Unternehmens.
Auch nach dem Spitzenjahr 2000 habe der Konzerngewinn 2001 um 10,3% auf 2,435 Mia. CAD zugenommen, während der konzernweite Geschäftsertrag um 3,0%auf 6,179 Mia. CAD gestiegen sei. Für die ersten drei Fiskalquartale 2002 habe der Konzern mit einem Gewinn pro Aktie von 2.98 CAD die Konsenserwartungen um rund 5% übertroffen. Einmal mehr seien die tiefer als erwarteten Rückstellungen für risikobehaftete Kredite sowie höher als erwartete Effekte aus laufenden Kostenreduktionsprogrammen Hauptgründe dafür gewesen.
Mit dieser Entwicklung habe Royal Bank of Canada bewiesen, dass sie auch unter schwierigsten externen Bedingungen sehr gute Resultate liefern und sogar Marktanteile hinzugewinnen könne. Bemerkenswert sei zudem, dass die kanadische Grossbank ein qualitativ hochwertiges und breit diversifiziertes Kreditportfolio habe. Dies sei das Resultat eines seit der Rezession Anfang Neunzigerjahre kontinuierlich verbesserten Kreditrisikomanagements, das als Kernkompetenz nicht zuletzt auch für die jüngste sehr gute Gesamtperformance des Konzerns hauptverantwortlich gewesen sei.
Aus strategischer Sicht seien ferner mit der erfolgreichen Integration von Dain Rauscher und Tucker Anthony, dem Vorantreiben des Brokergeschäfts in den USA und dem Ausbau im Private Banking, insbesondere in Europa, bedeutende Fortschritte erzielt worden. Als Reaktion darauf habe die Rating-Agentur Moody’s vor kurzem ihren Ausblick von negativ auf stabil heraufgestuft.
Die Konzernleitung erachte es als schwierig, im laufenden Jahr das Ergebnis des Jahres 2001 zu übertreffen, da sie auch für den Rest des Jahres mit widrigen Verhältnissen sowohl im Wirtschaftsumfeld als auch am Kapitalmarkt rechne. Sie werde deshalb die Kostenbasis weiterhin sehr genau im Auge behalten. Es sei zu erwarten, dass ein gutes Ergebnis im Kreditgeschäft ein etwas schwächeres in den anderen Sparten ausgleichen werde. Angesichts der hohen Free Cash Flow-Erzeugung werde ein Aktienrückkaufprogramm in der Höhe von maximal 20 Mio. Titel (3,3% des gesamten Aktienkapitals) lanciert. Die führende Marktstellung im Heimmarkt und die angestrebte Nischenstrategie in Europa und den USA würden beträchtliche Wachstumsmöglichkeiten eröffnen.
Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11,9 (Schätzungen 2003) ist die Aktie der Royal Bank of Canada auch relativ attraktiv bewertet und bietet trotz der bereits sehr guten Performance in diesem Jahr (+5,8% absolut) weiteres Potenzial für Kursavancen, so die Analysten der Bank Hofmann.
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