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Arcelor untergewichten 04.09.2002
Berliner Volksbank
Die Analysten der Berliner Volksbank bewerten die Arcelor-Aktie (WKN 529385) mit "untergewichten".
Der weltgrößte Stahlerzeuger habe im zweiten Quartal 2002 einen Nettoertrag von 115 Mio. Euro (0,25 Euro pro Aktie) nach einem Verlust von 22 Mio. Euro (-0,05 Euro pro Aktie) im ersten Quartal 2002 gemeldet. Der Umsatz sei im Vergleich zum ersten Quartal 2002 um 0,8% auf 6,88 Mrd. Euro gestiegen. Unter Simulation der Fusionseffekte sei das Nettoergebnis nach Aussage des Unternehmens von 369 Mio. Euro (0,77 Euro pro Aktie) im ersten Halbjahr 2001 auf 93 Mio. Euro (0,20 Euro pro Aktie) im ersten Halbjahr 2002 gesunken.
Im gleichen Zeitraum sei der Umsatz von 14,3 Mrd. Euro auf 13,7 Mrd. Euro gesunken. Arcelor habe von einer Erholung der Stahlpreise in einigen Produktsegmenten zum Ende des zweiten Quartals 2002 profitiert. Aufgrund der Produktionskürzungen der europäischen Stahlproduzenten sowie einer leicht gestiegenen Nachfrage aus Asien und Europa hätten seit Ende März 2002 bereits zwei Preisanhebungen durchgesetzt werden können.
Die weiteren Aussichten für Arcelor hingen maßgeblich von der Durchsetzbarkeit einer weiteren Stahlpreiserhöhung um 6-7% im Oktober diesen Jahres und von der plangemäßen Durchführung des angekündigten Kostensenkungsprogramms ab. Eine erneute Preisanhebung sei in dem derzeit sehr schwachen konjunkturellen Umfeld nicht einfach zu vertreten und daher ein Unsicherheitsfaktor. Die Kostensenkungsprogramme durch Effizienzverbesserungen und billigere Beschaffung seien positiv zu beurteilen. Im Fall der erwarteten mittelfristigen Konjunkturerholung sollten sich diese positiv auf das Geschäftsergebnis auswirken.
Kurzfristig sehen die Analysten der Berliner Volksbank aber noch kein erhöhtes Wachstumspotenzial für die Aktie von Arcelor und setzen ihr Anlageurteil auf "untergewichten".
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