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349,39 $ |
+5,91 $ |
+1,69 % |
17.04/22:00 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US0311621009 |
867900 |
- $ |
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Amgen vieles hängt von Denosumab ab 04.11.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Connie Schümann und Christine Nowak, Analystinnen der Raiffeisen Centrobank, raten die Aktie von Amgen (ISIN US0311621009 / WKN 867900) nach wie vor zu halten.
Der US-Biotechnologiekonzern habe im dritten Quartal seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,4% auf USD 3,94 Mrd. erhöhen können. Analysten hätten lediglich einen Anstieg auf USD 3,87 Mrd. erwartet.
Für das Gesamtjahr 2011 habe Amgen seine Umsatzprognose von USD 15,1 Mrd. bis USD 15,5 Mrd. auf USD 15,4 Mrd. bis USD 15,6 Mrd. erhöht. Der bereinigte Gewinn je Aktie werde nach USD 5 bis USD 5,20 mittlerweile auf USD 5,15 bis USD 5,30 geschätzt. Der Vorstand habe das Aktienrückkaufprogramm auf USD 10 Mrd. aufgestockt.
Das Nettoergebnis habe sich auf USD 454 Mio. bzw. USD 0,50 je Aktie belaufen. Im dritten Quartal 2010 hätten noch USD 1,24 Mrd. bzw. USD 1,28 je Aktie zu Buche gestanden. Das Ergebnis sei vor allem auf geplante Vergleichszahlungen, die auf unlautere Vermarktungspraktiken in Bezug auf das Medikament Aranesp zurückzuführen. Weitere Ermittlungen müsse das Unternehmen damit allerdings nicht mehr befürchten.
Der bereinigte Gewinn je Aktie abzüglich der Einmalbelastungen habe somit auf 1,40 US-Dollar gesteigert werden und damit auch die Analystenschätzungen von USD 1,29 je Aktie deutlich übertreffen können. Allerdings habe Ergebnis vor allem aufgrund des Aktienrückkaufprogramms und einer niedrigeren Steuerbelastung im Vergleich zum Vorjahresquartal (-49%) erzielt werden können.
Amgen verfüge aktuell noch über ein solides Kerngeschäft, doch angesichts auslaufender Patente und wachsender "Biosimilar"-Konkurrenz brauche es dringend neue Wachstumstreiber. Vieles hänge aktuell vom Blockbuster Denosumab (Xgeva/Prolia) ab. Der Konzern rechne hier im Jahr 2015 mit Umsatzerlösen von bis zu USD 4 Mrd. Für Ende April werde eine Entscheidung durch die US-Gesundheitsbehörde erwartet, ob Prolia auch gegen Knochenkrebsmetastasen zugelassen werde. Allerdings würden die Analysten die große Abhängigkeit des Konzerns von diesem Blockbuster als problematisch einstufen. Ob und inwieweit weitere in der Pipeline befindliche Produkte ebenfalls zum Wachstum beitragen könnten, gelte es abzuwarten.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank belassen ihre "Halten"-Einschätzung für die Aktie von Amgen. (Analyse vom 03.11.2011) (04.11.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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