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RHI neutral


02.09.2002
Erste Bank

Die Analysten der Erste Bank bewerten die RHI-Aktie (WKN 874182) mit "neutral".

Die Zahlen des ersten Halbjahres 2002 hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen. Wie schon im ersten Quartal seien die Zahlen vor allem von der Abtrennung der US-Feuerfestaktivitäten geprägt gewesen und zeigten wieder einen Aufwärtstrend. Mit dem Wegfall der US-Division sei der Umsatz der RHI Gruppe im ersten Halbjahr 2002 um rund 30% von 952 Mio. Euro auf 670 Mio. Euro zurück gegangen. Vom Konzernumsatz seien hierbei rund 527 Mio. Euro auf den Kernbereich Feuerfest entfallen, der sich trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen umsatz- und ertragsmäßig positiv entwickelt habe (vergleichbarer Umsatz 1. Halbjahr 2001 rund 500 Mio. Euro).


Im Gegensatz zum Umsatz habe das Konzern EBIT gemäß ÖHGB um 61% auf 40,6 Mio. Euro gesteigert werden können. Die positive Entwicklung der Ertragslage könne ebenfalls im Wesentlichen mit dem Wegfall der Verluste der abgetrennten US-Töchter der Feuerfestdivision gesehen werden. Der Bereich Dämmen habe einen Umsatz von 76,7 Mio. Euro erwirtschaftet, der konsolidierungsbedingt rund 20% unter den Vorjahresvergleichszahlen gelegen habe (Entkonsolidierung von Thermo aufgrund nicht abgeschlossener Rechtsstreitigkeiten bezüglich der Eigentumsverhältnisse).

Das Dämmgeschäft sei nach wie vor von der schwachen Lage der Bauwirtschaft geprägt. Ertragsmäßig habe die Division Dämmen in den ersten sechs Monaten 2002 ein leicht positives EBIT erwirtschaftet. Der Bereich Engineering habe im ersten Halbjahr 2002 einen Umsatz von 73 Mio. Euro erwirtschaftet. Das EBIT sei eine schwarze Null. Die Division sei mit Ende Juni verkauft und endkonsolidiert worden.

Mit den Restrukturierungsmaßnahmen hätten die zu bedienenden verzinslichen Verbindlichkeiten per 30 Juni auf unter 440 Mio. Euro gedrückt werden können. Seit April sei die nicht platzierte Wandelanleihe in der Höhe von 29,5 Mio. Euro Investoren in Form einer Privatplatzierung angeboten worden. Die Platzierung sollte mit Ende August abgeschlossen sein. Diese zusätzlichen Geldmittel sollten wiederum zur Reduktion der verzinslichen Verbindlichkeiten herangezogen werden. Es sei somit davon auszugehen, dass der Stand der verzinslichen Verbindlichkeiten (exklusive Wandelanleihe, Mezzaninkapital) Ende 2002 etwas unter 400 Mio. Euro liegen sollte.

Aufgrund der nach wie vor sehr hohen Verschuldung des Konzern und des noch sehr kurzen Zeitraumes der Sanierungsaktivitäten behalten die Analysten der Erste Bank – trotz der sich abzeichnenden Ertragsverbesserung - ihre vorsichtige Betrachtungsweise bei und bestätigen ihre Neutral-Empfehlung für RHI.




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