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OMV Trading Statement insgesamt positiv 28.10.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Thomas Unger, Analyst der Erste Bank, stuft die Aktie von OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) unverändert mit "kaufen" ein.
Das letzte Woche von der OMV ausgesendete Trading Statement, in dem sich im Vorfeld des Q3 11 Ergebnisses (9. November 2011) grundlegende Informationen zum abgelaufenen, dritten Quartal finden würden, habe größtenteils die Analystenerwartungen übertroffen.
Die Produktionsausfälle in Libyen hätten sich weiterhin massiv auf die eigene Produktionsrate im Bereich Exploration und Produktion (E&P) ausgewirkt. Im Jemen hingegen sei die Produktion wieder aufgenommen worden, wodurch sich die Produktionsrate im Vergleich zum Q2 habe erholen können, sie sei von 275.000 boe/d im Vorquartal auf 283.000 boe/d in Q3 11 gestiegen. In Q2 hätten sich einige Wartungsstillstände zusätzlich negativ ausgewirkt. Vom Vorjahresniveau sei die Produktion (aufgrund der Ausfälle in Libyen) jedoch noch weit entfernt (316.000 boe/d in Q3 10).
Positiv sei des Weiteren, dass die Explorationsaufwendungen unter dem besonders hohen Niveau des Vorquartals gelegen hätten. Die leichte Abschwächung des Ölpreises im dritten Quartal sei für das Segment negativ, werde aber durch den stärkeren US-Dollar teilweise aufgewogen. Weitere Verluste bei den Ölpreis-Hedges würden das EBIT mit EUR -44 Mio. belasten.
Im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) habe eine leichte Erholung der Mitteldestillate-Spreads zu einem Anstieg der OMV Raffineriemarge geführt, sie sei von USD 1,51/bbl im Vorquartal auf USD 1,74/bbl im abgelaufenen Quartal geklettert. Gegenüber Q2 11 sollten sowohl das Segment Petrochemie als auch das Marketing aufgrund von höheren Verkaufsvolumina ein stärkeres Ergebnis abliefern. Abermals habe Positives aus dem Gas & Power Segment gemeldet werden können, wo die Verkaufsmenge vs. Q3 10 um 54% habe gesteigert werden können (auf 4,79 Mrd. m³). Der beträchtliche Druck auf die Margen habe sich fortgesetzt, da die Spotpreise weiterhin deutlich unter den langfristigen Gaspreisen gelegen hätten. Das Unternehmen habe keine signifikanten Netto-Sonderaufwendungen im dritten Quartal verbucht.
Insgesamt sei das Trading Statement positiv gewesen, die Produktionsrate habe die Analystenerwartung übertreffen können. Erfreulich sei des Weiteren, dass man eine bessere Performance im R&M erwarten dürfe (Volumina, Raffineriemarge) und dass die extrem hohen Explorationsaufwendungen vom Q2 11 gesunken seien. Dies alles deute daraufhin, dass das Ergebnis des dritten Quartals stärker ausfallen werde als jenes im Vorquartal.
Die Analysten der Erste Bank bleiben bei ihrer "kaufen"-Empfehlung für die OMV-Aktie. Das Kursziel werde bei 34 EUR gesehen. (Analyse vom 28.10.2011) (28.10.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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