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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 25,01 € |
25,27 € |
-0,26 € |
-1,03 % |
20.04/09:06 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| NL0000009538 |
940602 |
- € |
- € |
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Philips umfassende Restrukturierung 25.10.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Magdalena Szczepanski und Helge Rechberger, Analysten der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von Philips (ISIN NL0000009538 / WKN 940602) unverändert mit "kaufen" ein.
Das dritte Quartal 2011 habe das niederländische Unternehmen Philips mit einem organischen Umsatzwachstum von sechs Prozent auf EUR 5,4 Mrd. abgeschlossen. Das Betriebsergebnis in Höhe von EUR 273 Mio. habe die Markterwartungen (EUR 207 Mio.) deutlich übertroffen.
Im Segment Medizintechnik habe Philips den Umsatz um sieben Prozent (auf vergleichbarer Basis) auf EUR 2,1 Mrd. steigern können. Die Aufträge hätten im Berichtszeitraum um fünf Prozent zugelegt. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern habe mit EUR 261 Mio. knapp unter dem Vorjahreswert gelegen. Grund für den Rückgang seien höhere Verkaufs- und Forschungsaufwendungen im Bereich Imaging Systems, sowie Kosten im Zusammenhang mit Produkteinführungen gewesen.
Das Segment Konsumentenprodukte habe mit EUR 1,4 Mrd. einen unveränderten Umsatz ausgewiesen. Während Bereiche wie Haushalts- und Körperpflegeprodukte hätten zulegen können, sei die Entwicklung bei Zubehör (Lifestyle Entertainment) rückläufig gewesen. Das Betriebsergebnis sei um 40% auf EUR 102 Mio. zurückgegangen. Ursachen dafür seien eine geringere Profitabilität bei Zubehör sowie höhere Investitionen in Forschung und Vertrieb gewesen.
Das Segment Licht habe die Umsätze um acht Prozent auf EUR 1,9 Mrd. steigern können. Aufgrund geringerer Auslastung und gestiegener Rohstoffkosten habe sich das operative Ergebnis im Berichtszeitraum halbiert. Die eingeführten Preissteigerungen würden sich erst im vierten Quartal 2011 vollständig durchschlagen.
Philips habe ein Kostensenkungsprogramm in Höhe von EUR 800 Mio. eingeleitet. 60% davon sollten im Personalbereich gehoben werden, hierfür sei auch ein Abbau von 4.500 Stellen vorgesehen.
Der Abschluss der Verhandlungen für die Zusammenarbeit mit TPV im TV-Bereich werde nun für das vierte Quartal erwartet. Die Geschäftsführung von Philips gebe sich weiter optimistisch, dass es zur Zusammenarbeit kommen werde.
Philips befinde sich am Anfang einer umfassenden Restrukturisierung. Viele negative Nachrichten würden bereits eingepreist scheinen, die Markterwartungen lägen tief.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bleiben daher bei ihrer Einschätzung "kaufen" für die Philips-Aktie. (Analyse vom 24.10.2011) (25.10.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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