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IBM defensive Qualitäten sollten überzeugen


24.10.2011
Raiffeisen Centrobank

Wien (aktiencheck.de AG) - Leopold Salcher und Christian Hinterwallner, Analysten der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von IBM (ISIN US4592001014 / WKN 851399) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.

Der Nettogewinn habe sich um 7,0% auf USD 3,84 Mrd. erhöht. Der Gewinn je Aktie habe sich auf USD 3,28 belaufen und damit die Markterwartungen von USD 3,22 übertroffen. Sehr positiv habe sich im abgelaufenen Quartal die Software-Division (Umsatz: +12,9%; Bruttomarge: 88,1% nach 87,9%) entwickelt, welche laut Management im Jahr 2015 rund die Hälfte des Gesamtgewinnes ausmachen solle (aktuell 39,8%).

IBM habe im Berichtsquartal insbesondere von dynamischen Erlösen in seinen Wachstumsmärkten (v.a. Brasilien, Indien, China) profitiert, welche nicht-währungsbereinigt um 19% gewachsen seien.

Die mit "Cloud computing" (Zurverfügungsstellung von IT-Infrastruktur wie Datenspeicher, Rechenkapazität oder kompletter Software an den Bedarf des Nutzers angepasst über ein Netzwerk) in Zusammenhang stehenden Umsätze würden nach nur neun Monaten den Ganzjahreswert von 2010 bereits um das Doppelte übersteigen.


Der Umsatz sei im Jahresvergleich um 7,8% auf USD 26,16 Mrd. gestiegen und habe damit nach längerer Zeit wieder einmal unter dem Analystenkonsens (USD 26,34 Mrd.) gelegen. Die Abschlussvolumina von IT-Service-Verträgen (Umsatzanteil im Berichtsquartal: 57,9%) seien im Berichtsquartal um 12% auf USD 12,3 Mrd. gestiegen und hätten damit leicht unter den Markterwartungen von USD 12,5 Mrd. gelegen.

Der Hardware-Bereich habe gegenüber den letzten drei Quartalen ein nachlassendes Momentum aufgewiesen, das Umsatzwachstum sei mit 3,6% sehr moderat gewesen.

Mit seinen Drittquartalszahlen 2011 habe IBM den Markt trotz gutem Wachstum und gesteigerter Profitabilität nicht ganz überzeugen können. Wie schon im Vorquartal habe man bei den viel beachteten Service-Verträgen wieder zweistelliges Wachstum zeigen können.

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank sehen IBM auch für ein etwas schwächeres Makroumfeld sehr gut gerüstet und bestätigen daher ob der defensiven Qualitäten des Unternehmens ihre "kaufen"-Einschätzung für die Aktie. (Analyse vom 21.10.2011) (24.10.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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