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Holcim verkaufen 29.08.2002
Berliner Volksbank
Die Analysten der Berliner Volksbank bewerten die Holcim-Aktie (WKN 869897) mit "verkaufen".
Das Nettoergebnis habe in den ersten sechs Monaten um 26,4% auf 292 Mio. Schweizer Franken (CHF) nachgegeben, was erheblich unter der Markterwartung gelegen habe. Der Zementkonzern rechne deshalb nicht mehr damit, sein Vorjahresergebnis zu erreichen. Der Umsatz habe bis Ende Juli um 2,1% auf 6,44 Mrd. CHF und das Betriebsergebnis um 6,2% auf 935 Mio. CHF nachgegeben.
Die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den letzten Monaten habe ebenso belastet wie die ungebrochene Stärke des Schweizer Franken gegenüber dem US-Dollar und dem Euro. Wegen der niedrigen Zinsen und der Auswirkungen des laufenden Kosteneinsparprogramms bleibe Holcim aber auf mittlere Sicht zuversichtlich.
Der Gewinnrückgang resultiere zu einem großen Teil aus dem außerordentlichen Ergebnis, das einen Verlust von 18 Mio. CHF ausgewiesen habe, während es vor Jahresfrist mit 102 Mio. CHF in den schwarzen Zahlen gewesen sei. Dabei habe sich eine Abschreibung über 63 Mio. CHF in Argentinien besonders negativ bemerkbar gemacht.
Während in den USA das Betriebsergebnis mit 77 Mio. CHF wieder positiv ausgefallen sei, nachdem im ersten Quartal noch ein Verlust entstanden sei, habe Holcim in Südamerika die Umsätze und das Ergebnis trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu behaupten vermocht. Einen Rückgang beim operativen Ergebnis von 87 auf 81 Mio. CHF habe es im Asiengeschäft wegen Integrationskosten in Indonesien gegeben. Das enttäuschende Ergebnis habe die Skepsis bestätigt.
Die Analysten der Berliner Volksbank rechnen zunächst mit keinem besseren Geschäftsverlauf und stufen, zumal der Holcim-Titel auch hoch bewertet ist, die Aktie mit verkaufen ein.
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