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Alcoa Staatsverschuldungskrise macht sich bemerkbar 19.10.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Johannes Mattner, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von Alcoa (ISIN US0138171014 / WKN 850206) mit dem Rating "halten" ein.
Die regionalen Preisprämien würden sich immer noch auf zufriedenstellenden Niveaus befinden. Alcoa gehe weiterhin davon aus, dass die globale Aluminiumnachfrage im Jahr 2011 um 12% steigen werde. Allerdings solle sich im Vergleich zum ersten Halbjahr die Nachfrage in Europa, Nordamerika und Brasilien abschwächen. Im Gegenzug sei die Prognose für das Nachfragewachstum in China von 15% auf 17% angehoben worden.
Der Nettogewinn habe sich auf USD 0,15 je Aktie belaufen, womit man auch die im Vorfeld schon merklich reduzierten Markterwartungen von USD 0,22 je Aktie deutlich verfehlt habe. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal (USD 0,06 je Aktie) sei dies zwar eine Verbesserung, im Vergleich zum zweiten Quartal dieses Jahres (USD 0,28 je Aktie) allerdings eine Verschlechterung.
Der Aluminiumpreis habe in den letzten Wochen deutlich an Boden eingebüßt und sich dementsprechend auch negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Laut Alcoa belaste ein Preisrückgang von USD 100 das jährliche Nettoergebnis mit USD 200 Mio.
Die Zahlen von Alcoa zum dritten Quartal seien nicht gerade überzeugend ausgefallen. Zwar hätten gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich gesteigert werden können, im Vergleich zum Vorquartal seien sie allerdings zurückgefallen. Vor allem beim Gewinn hätten die ohnehin schon stark abgesenkten Erwartungen nicht erfüllt werden können.
Das veröffentlichte Ergebnis sei nicht unbedingt Anlass für Optimismus. Insbesondere die deutliche Eintrübung der Geschäftsdynamik in Europa (speziell im Flachproduktbereich) sei ein Signal dafür, dass die Staatsverschuldungskrise mehr und mehr auch auf die Konjunktur durchschlage. Zusammen mit dem nach wie vor existierenden Kostendruck habe dies naturgemäß auch Auswirkungen auf die Margen, welche nicht mehr an jene des zweiten Quartals heranreichen würden.
Obwohl das Management in den vergangenen beiden Jahren das Unternehmen deutlich schlanker gemacht habe, würden die Analysten davon ausgehen, dass der Kostendruck auch in den kommenden Monaten nicht abnehmenden werde. Zudem würden auch die Konjunkturaussichten nicht dafür sprechen, dass hier von der operativen Seite gegengesteuert werden könne.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bewerten die Aktie von Alcoa mit dem Rating "halten". (Analyse vom 18.10.2011) (19.10.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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