|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Alcoa bringt mehr Schatten denn Licht 13.10.2011
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Aktie von Alcoa (ISIN US0138171014 / WKN 850206) ohne Position.
Die Ergebnisse von Alcoa zum dritten Quartal 2011 seien alles andere als berauschend ausgefallen. Der US-Aluminiumhersteller habe eine insgesamt schwache Nachfrage verzeichnet, die dazu beigetragen habe, dass das hohe Preisniveau für Aluminium, das dem Unternehmen zuletzt üppige Gewinne beschert habe, ins Wanken gekommen sei.
Im Verlauf des dritten Quartals habe der Aluminium-Preis um ein Fünftel verloren. Nichtsdestotrotz habe Alcoa den Umsatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 21 Prozent auf 6,4 Mrd. Dollar steigern können. Vergleiche man den Umsatz indes mit dem Wert aus dem zweiten Quartal, errechne sich ein Rückgang um drei Prozent.
Der Nettogewinn habe sich mit 172 Mio. Dollar oder 0,15 Dollar je Aktie ebenfalls deutlich über dem Wert des Vorjahres von 61 Mio. Dollar bzw. 0,06 Dollar je Anteilsschein befunden. Eine veritable Enttäuschung habe das Ergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit mit sich gebracht, das sich auf 0,15 Dollar je Aktie belaufen und damit die Erwartungen von 0,22 Dollar je Anteilsschein deutlich verfehlt habe. Im zweiten Quartal habe der Aluminiumhersteller noch ein Ergebnis von 0,28 Dollar verbuchen können.
Während die Anteilseigner nachvollziehbar enttäuscht reagiert hätten, sei die Unternehmensleitung um den CEO Klaus Kleinfeld keineswegs von allzu großen Zukunftssorgen geplagt. An der Einschätzung, dass die Aluminium-Nachfrage auf das Gesamtjahr gerechnet um 12 Prozent steigen werde, halte man fest. Für die Märkte in Europa und Nordamerika rechne das Unternehmen indes mit einem Rückgang. Diese Entwicklung werde durch einen höher als prognostiziert ausgefallenen Bedarf aus China kompensiert. Alcoa gehe für diesen Markt von einem Nachfragewachstum von 17 Prozent aus. Bisher habe man lediglich 15 Prozent erwartet.
Darauf, dass sich im Laufe des vierten Quartals eine Besserung einstelle, sollten die Investoren nicht spekulieren. Die Experten würden den Standpunkt vertreten, dass sich das Sentiment in den nächsten Wochen weiter eintrüben werde. Auf die Weihnachtstage zugehend würden es viele Unternehmen in der Regel gerne ruhiger angehen lassen. Ein unerhoffter Nachfrageschub sei demnach nicht zu erwarten.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" erwarten, dass die Alcoa-Aktie weiter gen Süden tendiert und bleiben ohne Position. (Ausgabe 157 vom 12.10.2011) (13.10.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|