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Petrobras jüngsten Produktionszahlen enttäuschen 30.09.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Hannes Loacker und Helge Rechberger, Analysten der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von Petrobras (ISIN BRPETRACNPR6 / WKN 899019) mit "halten" ein.
Zwischen 2014 und 2020 solle die Ölproduktion im Schnitt um 4,8% pro Jahr auf letztendlich 3,95 Mio. Fass pro Tag gesteigert werden.
Petrobras habe im zweiten Quartal 2011 einen um Sonderfaktoren bereinigten Nettogewinn von BRL (Brasilianischer Real) 10,9 Mrd. (USD 6,0 Mrd.) verbucht. Das entspreche einer Gewinnsteigerung um 31%. Damit habe man innerhalb der Erwartungen der Analysten gelegen.
Petrobras unterliege einem starken politischen Einfluss (Festsetzung von Benzinpreisen bis hin zur Personalbesetzung), da der Staat die Mehrheit der Stimmrechte halte.
Die Quartalszahlen von Petrobras seien insgesamt zufrieden stellend ausgefallen. Einem guten Upstream-Geschäft (Exploration und Förderung) habe jedoch ein negatives Ergebnis in Höhe von BRL 3,6 Mrd. (USD 2 Mrd.) im Raffineriegeschäft gegenübergestanden. Letzteres vor allem, da man die höheren Preise für importierten Diesel und Benzin nicht im Inland habe weitergeben können.
Weniger erfreulich seien zudem die jüngsten Produktionszahlen von August gewesen. Diese hätten sich gegenüber dem Vormonat sogar marginal rückläufig gezeigt.
Insgesamt sehen die Analysten der Raiffeisen Centrobank in der Petrobras-Aktie weniger Potenzial als in vielen anderen Öl- und Gasaktien und somit bewerten sie den Titel mit dem Rating "halten". (Analyse vom 29.09.2011) (30.09.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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