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PRADA verkauft sich teuer 21.09.2011
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" legen sich bei der Aktie von PRADA (ISIN IT0003874101 / WKN A0NDNB) per Stopp-Buy-Limit bei 3,88 EUR auf die Lauer.
In der ersten Jahreshälfte 2011 habe die italienische Modefirma einen Rekordgewinn erzielt. 179,5 Mio. EUR hätten zum Schluss in der Bilanz gestanden, das seien 74,2 Prozent mehr als noch im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sei um 21 Prozent auf 1,13 Mrd. EUR erweitert worden.
Das Modehaus sei weiter auf Expansionskurs. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres habe PRADA etwa 134 Mio. EUR in die Ausweitung des Filialnetzes investiert. Den Schwerpunkt der Internationalisierung bilde der asiatische Markt, der sich für PRADA in den zurückliegenden Jahren zum primären Wachstumstreiber entwickelt habe. In den nächsten drei Jahren wolle das Unternehmen weiter wachsen - 80 Filialen sollten alljährlich neu eröffnet werden.
Auch den russischen Markt sowie die Märkte in Südamerika habe das Unternehmen ins Visier genommen. Verlaufe die Expansion planmäßig, werde die Edelschneiderei in 2013 ein Netz mit 550 Niederlassungen unterhalten. Bis dahin werde sich auch der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit verlagert haben. Noch fahre das Unternehmen in Europa mehr Geld ein, im Jahr 2013 werde Asien den größten Posten zum Unternehmensgewinn beisteuern.
Noch würden die Italiener auf einem großen Schuldenberg sitzen. Mit rund einer Milliarde EUR stehe die Modefirma in der Kreide. Um die Verbindlichkeiten abzutragen, werde die Unternehmensleitung einen Teil der Erlöse aus dem Börsengang einsetzen. Ende Juni habe PRADA nach drei missglückten Anläufen einen erfolgreichen Start an der Börse in Hongkong hingelegt. Nachdem es in den Wochen nach dem IPO mit dem Papier zunächst kräftig aufwärts gegangen sei, sei die Aktie zeitweise deutlich unter den Ausgabekurs gefallen, um anschließend wieder stark zuzulegen.
Die Investoren hätten sich mit den Zahlen nicht anfreunden können. Das Papier sei zum Handelsschluss mit einem kräftigen Abschlag von mehr als vier Prozent gehandelt worden. Die Experten könnten diese Reaktion nicht nachvollziehen. Sie würden Anlegern empfehlen, den Rücksetzer als Kaufgelegenheit wahrzunehmen.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" legen sich bei der PRADA-Aktie mit einem Stopp-Buy-Limit bei 3,88 EUR auf die Lauer. (Ausgabe 145 vom 20.09.2011) (21.09.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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