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Medarex günstige Einstiegsgelegenheit


26.08.2002
BioTech-World

Dem langfristig ausgerichteten Anleger empfehlen derzeit die Analysten von "BioTech-World" die Aktien von Medarex (WKN 883040) zum Einstieg.

Das amerikanische Biotech-Unternehmen Medarex entwickele und vermarkte Medikamente auf Basis von Antikörpern, die zur Behandlung von schwerwiegenden Krankheiten wie Krebs, Autoimmunstörungen und Arthritis eingesetzt würden.

Zur Herstellung der menschlichen, monoklonalen Antikörper, die das menschliche Immunsystem zur Krankheitsbekämpfung animieren sollten, verwende Medarex hauptsächlich die HuMAb-Mouse-Technologie. Diese Technologie deaktiviere die für die Produktion von Antikörpern zuständigen Mäusegene und ersetze diese in einem komplizierten Verfahren durch menschliche Gene, die nun die Produktion von Antikörpern im Mäuseorganismus aufnehmen würden. Da diese menschlichen Gene relativ stabil seien, würden sie an den Nachwuchs der Mäuse weitergegeben. Somit würden bestimmte Merkmale zu geringen Kosten und ohne weitere genetische Eingriffe gezüchtet.


Therapeutika welche mit vollständig humanen monoklonalen Antikörpern entwickelt würden, seien besonders für die Behandlung chronischer Erkrankungen sinnvoll, da sie ohne das Risiko einer Immunreaktion als Langzeittherapie eingesetzt werden könnten. Daneben gebe es noch das UltiMAb-System (Herstellung hochspezifischer Antikörper), das T-12 Development-System (System zum Aufspüren von krankheitsauslösenden Zielmolekülen bis hin zum Beginn erster klinischer Versucher innerhalb von zwölf Monaten) und die Trans-Phage-Technologie.

Medarex nutze seine Technologien zur Entwicklung von Antikörpern sowohl für die eigene Pipeline, als auch für Aufträge anderer Pharma- und Biotech-Unternehmen. In der Pipeline seien zur Zeit acht Antikörperpräparate, die sich mindestens in der ersten klinischen Testphase befinden würden. Der am weitesten entwickelte Antikörper sei MDX-RA. Er solle gegen den grauen Star eingesetzt werden und befinde sich in aktuellen Phase-III-Studien. Ein weiterer interessanter Antikörper sei MDX-447. Er solle im Bereich von Krebsleiden zum Einsatz kommen und befinde sich in Phase-II-Studien. Medarex besitze noch kein zugelassenes Präparat.

Medarex habe im ersten Quartal 2002 einen höheren Verlust ausweisen müssen, als dies von der Mehrheit der Analysten prognostiziert worden sei. Der Nettofehlbetrag für die ersten drei Monate habe sich auf 15,8 Millionen US-Dollar belaufen. Positiv sei jedoch, dass der Umsatz von 1,9 Millionen US-Dollar in der entsprechenden Vorjahresperiode auf 10,8 Millionen US-Dollar verbessert worden sei. Es würden zwar noch einige Jahre vergehen, bis die Gesellschaft Gewinne verzeichnen könne, die weitere Forschungsarbeit sei allerdings durch ein Cashpolster von über 450 Millionen US-Dollar gesichert.

Die Analysten von "BioTech-World" sehen bei Medarex derzeit eine günstige langfristige Einstiegsgelegenheit.




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