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Datum/Zeit |
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12,48 $ |
-0,14 $ |
-1,16 % |
24.04/16:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US3453708600 |
502391 |
- $ |
- $ |
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Ford Rohstoffkosten drücken Gewinn 25.08.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Richard Malzer, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von Ford Motor (ISIN US3453708600 / WKN 502391) unverändert mit dem Rating "halten" ein.
Der US-Automobilhersteller habe im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sowohl den Umsatz als auch die Anzahl der verkauften Fahrzeuge deutlich gesteigert. So habe der Umsatz um 13,4% auf USD 35,5 Mrd. und der Absatz um 7,1% auf 1,52 Mio. verkaufter Exemplare zugenommen. Mit einem Vorsteuergewinn von USD 2,88 Mrd. habe man zwar leicht unter dem Vorjahreswert von USD 2,94 Mrd. gelegen, habe aber mit einem operativen Gewinn von USD 0,65 je Aktie die Analystenerwartungen (USD 0,61 je Aktie) übertreffen können.
Der Schuldenabbau laufe weiter auf Hochtouren. Im abgelaufenen Quartal habe der Schuldenberg um weitere USD 2,6 Mrd. auf nunmehr USD 14 Mrd. abgebaut werden können.
Dank einer verbesserten Preisdurchsetzungsmacht hätten USD 1,1 Mrd. positiv zum Reinerlös beitragen können. Getrübt worden sei das Ergebnis allerdings durch weiter steigende Kosten. Vor allem die explodierenden Rohstoffkosten hätten hier mit einem Anstieg von USD 0,5 Mrd. deutlich negativ zu Buche geschlagen. Ford habe im Jahresvergleich den Marktanteil zwar in all seinen Geschäftsregionen weiter erhöhen können, bei der operativen Marge habe allerdings ein Rückgang von 9,1% auf 7,0% verbucht werden müssen.
Die Rückkehr der japanischen Konkurrenz werde sich in den nächsten Quartalen wieder deutlich bemerkbar machen. Das aktuell niedrige Rabattniveau dürfte sich wieder normalisieren und somit zu höheren Kosten führen. Die Gewinne im Finanzdienstleistungsgeschäft seien weiter rückläufig. Für das abgelaufene Quartal habe ein Rückgang beim Gewinn vor Steuern von rund 32% auf USD 604 Mio. hingenommen werden müssen.
Ford habe erneut mit einem durchwegs positiven Quartal aufwarten können. Der Schuldenabbau werde mit Nachdruck vorangetrieben und auch der Modellmix zeige sich gegenüber der US-Konkurrenz General Motors (ISIN US37045V1008 / WKN A1C9CM) deutlich im Vorteil.
Da aber die Rückkehr der japanischen Autobauer auf den US-Markt den Konkurrenzkampf wieder deutlich anheizen dürfte und selbst Ford von weiter steigenden Kosten ausgeht, belassen die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre Einschätzung für die Ford-Aktie auf "halten". (Analyse vom 24.08.2011) (25.08.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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