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AnorMED hochspekulativ 20.08.2002
Der Aktionär
Nach Ansicht der Wertpapierexperten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" stellt die AnorMED-Aktie (WKN 919443) ein sehr interessantes Investment mit hochspekulativem Charakter dar.
Allen politischen Querelen zum Trotz zähle die Stammzellenforschung zu den großen Hoffnungen der Biotechnologie. AnorMED habe in diesem Bereich erste wichtige Fortschritte erzielt. Zwar erforsche und entwickle die Gesellschaft nicht nur Produkte auf Stammzellenbasis, doch gerade in dieser Sparte habe AnorMED erst vor kurzem für Furore sorgen können.
Mit AMD-3100 habe das Unternehmen ein Produkt entwickelt, das eine beschleunigte Vermehrung der Stammzellen des Typs CD34+ ermögliche. Vor allem Patienten die an Blutkrebs leiden würden und deren Knochenmark durch Chemotherapie weitgehend zerstört worden sei, dürften hiervon profitieren. Diese Patienten könnten nur durch die Transplantation körpereigener Stammzellen gerettet werden. Allerdings setze diese voraus, dass vor der Chemotherapie genügend Stammzellen des Typs CD34+ isoliert würden.
Neben diesem Wirkstoffkandidaten habe das Unternehmen ebenfalls eine recht ordentliche Produktpipeline aufgebaut. Im am 31. März 2002 beendeten Fiskaljahr habe sich der Verlust von AnorMED auf 13,4 Mio. US-Dollar bzw. 0,52 US-Dollar je Aktie erhöht. Im Fiskaljahr 2001 habe dieser noch bei 11,30 US-Dollar bzw. 0,48 US-Dollar je Anteilsschein gelegen. Dieser Anstieg lasse sich allerdings auf die Entwicklungskosten für die aussichtsreichsten Produktentwicklungen zurückführen.
Das Unternehmen führe noch weitgehend unentdeckt von der Börse seinen Dornröschenschlaf. Sollte die Entwicklung von AMD-3100 nach wie vor so positiv verlaufen, wie bisher, könnte sich AnorMED in der Stammzellenforschung schon bald einen Namen machen. Das Interesse der Investoren und Analysten für die AnorMED-Aktie könnte dann geweckt werden.
Mit der baldigen Zulassung des ersten Produktes Fosrenol und dem hoffentlich anhaltenden Erfolg bei der Entwicklung von AMD-3100 dürfte das Unternehmen bald rosigen Zeiten entgegensehen. Mit einem Cashbestand von 73,6 Mio. US-Dollar dürfte die geplante Phase II-Studie mit AMD-3100 und die Beendigung noch laufender Studien für die kommenden drei Jahre gesichert sein.
Somit halten die Experten von "Der Aktionär" die AnorMED-Aktie für sehr interessant, allerdings aber auch hochspekulativ. Es sollte lediglich ein geringer Teil des Vermögens in den Titel investiert und Aufträge streng limitiert werden.
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