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Invensys kaufen 19.08.2002
Deutsche Bank
Die Analysten der Deutschen Bank bleiben auch nach Verkauf der Sensorsparte an Honeywell bei ihrer Empfehlung, Aktien der britischen Elektronikgruppe Invensys (WKN 860405) zu kaufen.
Invensys habe sein Sensorgeschäft um 394 Mio. USD verkauft, was um 15% mehr sei als von den Analysten geschätzt. Der Preis entspreche dem 1,6-fachen Jahresumsatz und dem 11-fachen EBIT. Dies seien angesichts der derzeitigen Wirtschaftslage gute Kennzahlen.
Die Analysten schätzen, dass Invensys im laufenden Geschäftsjahr bereits 620 Mio. britische Pfund aus verkauften Betrieben erlöst habe. Mit Abschluss des jetzt geplanten Verkaufes sollte die Nettoverschuldung von ursprünglich 3,2 Mrd. britischen Pfund auf 2,3 Mrd. britische Pfund sinken, wobei weitere Verkäufe im Umfang von 900 Mio. britischen Pfund geplant seien, darunter jener von Rexnord (600 Mio. britische Pfund) und jener von Fasco Motors (200 Mio. britische Pfund). Dabei mache die jüngste Ankündigung die Analysten zuversichtlicher, dass Invensys das gesteckte Ziel erreichen werde.
Das Hauptproblem für Invensys bleibe aber darin bestehen, ob es dem Unternehmen gelingen werde, seine Hauptmarge von 6,7% im letzten Jahr auf 11-12% im Jahr 2004 anzuheben. Die Analysten halten dies immer noch für möglich, sollten die industriellen Märkte keine starken Einbrüche mehr erleben.
Die Aktie von Invensys sei zur Zeit mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,8 und einem Kurs-EBIT-Verhältnis von 6 - 7 bewertet, und zwar nach den geplanten Abverkäufen.
Dies sei sehr attraktiv, weshalb die Analysten der Deutschen Bank zum Kauf raten, aber ihr Kursziel von 150 auf 125 britische Pence senken. Die Aktie von Invensys bleibe auf der europäischen Schwerpunktliste der Analysten.
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