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Datum/Zeit |
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25,27 € |
-0,40 € |
-1,58 % |
20.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| NL0000009538 |
940602 |
- € |
- € |
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Philips neues Management räumt auf 29.07.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Magdalena Wasowicz und Helge Rechberger, Analysten der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von Philips (ISIN NL0000009538 / WKN 940602) weiterhin mit "kaufen" ein.
Philips habe ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von EUR 2 Mrd. gestartet, das in den kommenden zwölf Monaten abgewickelt werden solle. Ein Kostensenkungsprogramm über EUR 500 Mio. werde bis 2013 durchgeführt. Die Hälfte der Einsparungen werde im nächsten Jahr umgesetzt. Auf einzelne Maßnahmen sei das Unternehmen nicht eingegangen, ein Teil der Kostenreduktion solle durch Personalabbau erreicht werden.
Philips habe neue Ziele 2013 veröffentlicht, welche die bislang formulierte "Vision 2015" ablösen würden. Demnach wolle der Konzern ein jährliches Umsatzwachstum von vier bis sechs Prozent erzielen (auf Basis eines weltweiten BIP-Wachstums von drei bis vier Prozent), bei einer operativen Marge von zehn bis zwölf Prozent. Bei den alten "Vision 2015"-Zielen sei man von einer Profitabilitätsspanne von zehn bis dreizehn Prozent ausgegangen. In den einzelnen Geschäftsbereichen peile man eine Marge von 15% bis 17% für Medizintechnik (zuvor: 16% bis18%), acht bis zehn Prozent für Konsumentenprodukte sowie für Licht (zuvor: zwölf bis 14%) an.
Philips habe im zweiten Quartal einen Verlust von EUR 1,3 Mrd. verzeichnet. Darin enthalten gewesen seien Abschreibungen von EUR 1,4 Mrd. aufgrund revidierter Wachstumsprognosen für die Bereiche Licht und Medizintechnik, in welchen die Erholung nach der Rezession deutlich langsamer einsetze als ursprünglich erwartet.
Die Licht-Branche befinde sich zurzeit in einer Umbruchphase. Traditionelle Lichtquellen würden zunehmend durch LED-Lichtquellen ersetzt, diese Transformation erfordere eine Umstellung der Forschung, der Produktion sowie der Vertriebskanäle. Philips sei in dieser Entwicklung führend dabei und möchte seine Marktstellung durch weitere Akquisitionen stärken.
Das neue Management rund um Frans van Houten habe mit der Ausgliederung der TV-Sparte ein positives Signal zum Amtsantritt im April gesetzt. Die Zahlen zum zweiten Quartal und die vorhergehende Gewinnwarnung habe das Unternehmen genutzt, um viele schlechte Nachrichten zu veröffentlichen. Nun sollte das Management den Fokus verstärkt auf die Umstrukturierung des Konzerns und das zukünftige Wachstum lenken.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bleiben bei ihrer Einschätzung "kaufen" für die Philips-Aktie. (Analyse vom 28.07.2011) (29.07.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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