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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US46625H1005 850628 -   $ -   $
 
 
 

J.P. Morgan Chase starkes Investmentbanking kompensiert niedrige Zinsmargen


20.07.2011
Raiffeisen Centrobank

Wien (aktiencheck.de AG) - Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von J.P. Morgan Chase (ISIN US46625H1005 / WKN 850628) unverändert mit "halten" ein.

Der Nettogewinn habe um 13% auf USD 5,43 Mrd. zugelegt, was einem Gewinn je Aktie von USD 1,27 entspreche. Damit seien die Markterwartungen (durchschnittlich USD 1,21 je Aktie) deutlich übertroffen worden. Die Erträge seien um 7% auf USD 27,41 Mrd. gestiegen und hätten damit ebenfalls deutlich über den Erwartungen (USD 24,91 Mrd.) gelegen. Profitiert habe das Institut von einer guten Entwicklung im Investmentbanking sowie von einer Erholung des Kreditkartengeschäfts, wo zudem die Auflösung von Risikovorsorgen im Ausmaß von USD 1 Mrd. zur Ergebnisverbesserung beigetragen habe.

Die Dotierung zu Kreditrisikovorsorgen habe sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 46% auf USD 1,81 Mrd. verringert. Das Verhältnis von Risikovorsorgen zu Krediten habe im zweiten Quartal 2011 weiter auf 3,83% abgenommen (Vorquartal: 4,10%). Das Institut zähle zu den Gewinnern der Finanzkrise und habe sich eine starke Marktstellung sowohl im Investmentbanking als auch im Retailgeschäft gesichert.


Das Exposure in Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien betrage insgesamt rund USD 15 Mrd., wovon nach Steuern und Berücksichtigung von Hedge-Geschäften "im schlimmsten Fall" USD 3 Mrd. als Verlust zu verbuchen wären. Die Nettozinsmarge sei im zweiten Quartal weiter auf 2,72% gesunken (Q1 2011: 2,89%; Q2 2010: 3,01%).

Die sich fortsetzende Entspannung bei den Kreditrisiken und ein starkes Investmentbanking hätten der US-Bank J.P. Morgan Chase abermals ein solides Quartalsergebnis beschert. Zu den Belastungsfaktoren würden jedoch die sinkenden Häuserpreise, der weiterhin schwache Arbeitsmarkt, die geringen Zinsmargen und eine schärfere Regulierung zählen, welche eine restriktivere Kreditvergabe und höhere Kapitalanforderungen zur Folge habe.

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank belassen ihre Einschätzung für die Aktie von J.P. Morgan Chase auf "halten". (Analyse vom 19.07.2011) (20.07.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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